Rotex-Helikopter kippt in Zermatt knapp ab Boden – ohne Personenschaden

Ein Helikopter hat beim Landeanflug ein Hindernis touchiert. Dabei ist dieser aus geringer Höhe auf die Seite gekippt.

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(zf) Bei Lastentransporten in der Region Zermatt ist ein Helikopter der Rotex Helicopter AG aus Kägiswil aus geringer Höhe bei einem Umschlagplatz auf die Seite gekippt. Die Rotorblätter hatten ein Hindernis touchiert, was den Helikopter zum Kippen brachte. Der Pilot kam dabei nicht zu Schaden, wie das Obwaldner Unternehmen mitteilte. Bei diesem handelt es sich laut Inhaber Urs Riebli, um einen sehr erfahrenen Piloten, der ausserhalb von Obwalden wohnt. Er habe unmittelbar nach dem Unfall mit ihm telefoniert. «Wir haben noch wenige Informationen zum Unfallhergang», sagt Riebli.

Mit dem Helikopter waren Holzkonstruktionen eine Holzbauunternehmens rund 2,5 Kilometer transportiert worden. Die Arbeiten liefen seit dem Morgen. Der Unfall ereignete sich beim Umschlagplatz, wo die Konstruktionen jeweils aufgeladen wurden. Das Ausmass des Schadens könne zum jetzigen Zeitpunkt schwer abgeschätzt werden. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelleuntersucht (Sust) hat ihre Arbeit aufgenommen.

Immerhin sei der Umschlagplatz gut zugänglich. Der Abtransport des Helikopters sollte sich deshalb den Umständen entsprechen gut bewerkstelligen lassen, sagt der Firmeninhaber.