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Rückenwind für die Sachsler Postfiliale?

Die Post hat angekündigt, beim Abbau ihrer Filialen aufs Bremspedal zu drücken. Insbesondere in Obwalden soll die Planung revidiert werden. Für Sachseln könnte die neue Entwicklung hilfreich sein.
Philipp Unterschütz
Eingang der Postfiliale in Sachseln an der Brünigstrasse. (Bild: Christoph Riebli)

Eingang der Postfiliale in Sachseln an der Brünigstrasse. (Bild: Christoph Riebli)

Eine Arbeitsgruppe mit den wichtigsten Betroffenen brachte den Durchbruch. Vor einigen Tagen informierte die Post, dass sie den umstrittenen Abbau ihrer Filialen bremsen werde (wir berichteten). Der Zugang zu den Dienstleistungen auf dem Land solle verbessert werden. Weil sie ihr Poststellennetz nicht wie vorgesehen abbauen kann und zum Teil gar neue Filialen und Postagenturen schaffen muss, wird das die Post einige Millionen Franken kosten.

Die neuen Zugangskriterien, die kantonal gelten sollen, könnten insbesondere auch im Kanton Obwalden zu Änderungen der Abbaupläne führen, teilte die Post mit. Aufgrund ihrer eigenen Auswertungen müsste die Post diese bis 2020 revidieren.

Post lässt sich noch nicht in die Karten blicken

Was dies konkret heisst, konnte Postmediensprecher Oliver Flüeler auf Anfrage nicht beantworten. Dazu sei es noch zu früh. Die Post sei zwar momentan an der Analyse, man müsse jetzt aber zuerst den politischen Prozess abwarten.

In Obwalden gibt es sechs von der Post selber betriebene Filialen, bei fünf garantiert die Post den Betrieb bis 2020. Offen ist noch immer der Entscheid, was mit der Poststelle in Sachseln passiert. Gemeindepräsident Peter Rohrer sagt gegenüber unserer Zeitung, dass man die neue Entwicklung mit Interesse zur Kenntnis genommen habe. «Ich hoffe schon, dass uns das hilft. Wichtig ist für uns aber primär, dass die Bevölkerung einen guten Service von der Post bekommt.» Bisher habe die Post allerdings die Gemeinde noch nicht ins Bild gesetzt, was die Verbesserung des Zugangs zu den Postdienstleistungen auf dem Land genau bedeute. Markus Flückiger, Verantwortlicher für die regionale Kommunikation zum Poststellennetz bestätigt, dass noch kein Entscheid gefallen sei. Der Dialog mit der Gemeinde werde weitergeführt.

Die Frage, ob nach der neuen Entwicklung die Chancen für die Erhaltung einer eigenen Postfiliale in Sachseln gestiegen seien, könne man noch nicht beantworten.

Kerns hofft, dass Post auch nach 2020 bleibt

Erst Ende März 2018 gab es für die Post in Kerns vorerst Entwarnung. Die Filiale, für die sich die Gemeinde vehement eingesetzt hatte, bleibt bis mindestens 2020 bestehen. Für die Zeit danach bleibe aber die Ungewissheit, sagte Gemeindepräsident André Windlin damals. Mit einer Agenturlösung könne man sich nur anfreunden, wenn sie die gleichen Dienstleistungen anbiete wie die jetzige Post. Über die neuen Entwicklungen auf nationaler Ebene freut sich André Windlin deshalb umso mehr. «Das war genau das, was wir erreichen wollten. Jetzt hoffen wir sehr, dass uns das für die weitere Zukunft Rückenwind gibt.»

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