SACHSELN: 100-Jährige: «Glück, dass ich so leben darf»

Marie Rohrer aus Sachseln ist 100-jährig. Ein besonderes Rezept fürs Altwerden hat sie aber nicht.

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Marie Rohrer-Rütti mit ihrem 76-jährigen Sohn Othmar Rohrer. (Bild Urs Rüttimann/Neue OZ)

Marie Rohrer-Rütti mit ihrem 76-jährigen Sohn Othmar Rohrer. (Bild Urs Rüttimann/Neue OZ)

80 Jahre hätte man sie vielleicht geschätzt. Elegant gekleidet steigt Marie Rohrer-Rütti die Treppe in die Parterrewohnung zu ihrem Sohn Othmar Rohrer hinunter. «Das Frühstück mache ich mir, auch das Bett und den Abwasch, so gut es eben geht», beginnt die 100-Jährige. Das Mittagessen nimmt sie dann mit ihrem 76-jährigen Sohn und seiner 70-jährigen Frau ein.

Marie Rohrer hat 9 Kinder, 25 Grosskinder und 32 Urgrosskinder. Besonders freut sie sich, wenn sie jemand auf eine Ausfahrt mitnimmt. «Es ist ein Glück, dass ich so leben darf.» Ein spezielles Rezept fürs Altwerden aber hat sie nicht: «Ich bin ein zufriedener Mensch, lebe einfach und trinke zuweilen gerne ein Gläschen Wein.»

«Jetzt habe ich Mühe mit dem Augenlicht. Das ist das Schlimmste», sagt die 100-Jährige. Könnte eine Augenoperation ihr helfen? «Ich will nichts dagegen unternehmen», sagt Marie Rohrer entschieden. «Ich lebe so, wie es der Herrgott will.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.