Sachseln
Bruder-Klaus-Filmabend stösst auf grosses Interesse

Regisseur Edwin Beeler präsentierte in Sachseln seinen neuen Dok-Film über Bruder Klaus. Im Anschluss gab er Anekdoten zur Entstehung des Films preis.

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Der Förderverein Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss lud kürzlich zu einem Filmabend über Bruder Klaus mit anschliessendem Podium ein. Über 100 Interessierte folgten der Einladung ins Pfarrheim Sachseln. «Es zeigt, dass Niklaus von Flüe und seine Friedensbotschaft auch heute ein breites Publikum mobilisieren», zeigt sich der Förderverein in einer Mitteilung erfreut. Im Film verknüpfen der ehemalige Nidwaldner Regierungsrat Bruno Leuthold und der Obwaldner Baudirektor Adalbert Durrer politische Haltung und Spiritualität. Es handle sich um Aussagen, die heute nicht weniger dringlich seien wie 1991. «Dank der Restaurierung und Digitalisierung bleibt das Zeitdokument der Nachwelt erhalten», schreibt der Förderverein.

Moderatorin Doris Hellmüller (rechts) im Gespräch mit Marlène Wirthner, Roland Gröbli, Edwin Beeler (von links).

Moderatorin Doris Hellmüller (rechts) im Gespräch mit Marlène Wirthner, Roland Gröbli, Edwin Beeler (von links).

Bild: PD (Sachseln, 3. Juni 2022)

Im anschliessenden Podium fühlte Geschäftsführerin des Fördervereins, Doris Hellmüller, den beiden Protagonisten im Film von 1991, Theaterfrau Marlène Wirthner (Stans) und Bruder Klaus-Biograf Roland Gröbli (Dachsen), auf den Zahn. Regisseur Edwin Beeler gab Anekdoten zur Filmentstehung preis und erläuterte, wie er die filmische Balance zwischen historischer Figur mit engem Bezug zur Schweizer Geschichte und kritischer Auseinandersetzung mit dem Heiligen anging. «Dass Menschen auch im schnellen Jahr 2022 auf das bedächtige Tempo und die langen Einstellungen berührt und fasziniert reagieren, zeigte sich deutlich am Filmabend in Sachseln», so der Förderverein. (pd/inf)