SACHSELN: Das Jugendbüro stösst auf Interesse

Das Jugendbüro Sachseln existiert seit knapp einem Jahr. Die Erfahrungen damit sind gut. Doch noch sitzen nicht alle im Boot.

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Die Jugendarbeiterin Karin Buschor (rechts) bespricht mit Jugendlichen ein Projekt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Jugendarbeiterin Karin Buschor (rechts) bespricht mit Jugendlichen ein Projekt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Das Jugendbüro in Sachseln ist in der ehemaligen Bahnhofschalterhalle einquartiert. Seit 27. Oktober des vergangenen Jahres ist es offen. Und wird rege genutzt, wie die Leiterin des Jugendbüros, Karin Buschor, bestätigt. Bis zu Beginn der Herbstferien überschritten 285 Jugendliche die Schwelle zum Jugendbüro. Das ergibt einen Schnitt von etwa fünf Jugendlichen pro Tag.

Das Jugendbüro ist Teil der offenen Jugendarbeit in Sachseln. «Wir sind beim Jugendbüro fast zu 100 Prozent im Zielbereich», sagt Projektleiter Alfred Steiner vom Büro West. Mit «Zielbereich» meint er: «Wir wollen erreichen, dass die Jugendlichen einen guten Zugang zum Jugendbüro haben.» Doch auch Erwachsene suchen das Gespräch mit der Jugendarbeiterin Karin Buschor und informieren sich vor Ort. Ferner besteht eine Jobbörse für Jugendliche.

Das Vereinsnetzwerk ist erst am Entstehen
Noch nicht so weit wie gewünscht ist man bei den Vereinen. Sie könnten beispielsweise Sitzungen im Jugendbüro abhalten, sich im Jugendbüro präsentieren oder Flyer für Anlässe drucken, was jedoch noch nicht genutzt wird. Ein Vereinsnetzwerk sei erst im Entstehen, sagt Alfred Steiner.

Auch für Anita Reinhard, Gemeinderätin und Präsidentin der Jugend-kommission Sachseln, ist klar: Das Jugendbüro kommt an. «Die Jugendlichen benützen das Angebot und sind aktiv und motiviert.» Anfang 2009 finde eine Evaluation durch die Jugendkommission statt. Anschliessend wird sie dem Gemeinderat einen Bericht vorlegen. «Ich gehe davon aus, dass das Jugendbüro auch weiterhin Bestandteil der offenen Jugendarbeit bleiben wird.» Für die offene Jugendarbeit sind jährlich 100'000 Franken budgetiert.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.