SACHSELN: Der Dorfplatz soll mehr Leben erhalten

Im Sommer 2006 hat Sachseln das neue Dorfzentrum eingeweiht. Der Dorfplatz wirkt aber oft leer. Der Gemeinderat handelt.

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Gemeinderat Beat Hüppi zeigt auf den Platz, wo das Membranzelt aufgestellt werden soll. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Gemeinderat Beat Hüppi zeigt auf den Platz, wo das Membranzelt aufgestellt werden soll. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die von der Bevölkerung gewünschte Belebung des Dorfplatzes will der Gemeinderat weder mit baulichen noch gestalterischen Massnahmen erreichen. Sein Rezept sind regelmässige Veranstaltungen und Anlässe, die Menschen und damit Leben ins Dorfzentrum bringen.

Veranstaltungen auch bei unsicherer Witterung
Weshalb in diesem Bereich noch wenig geschehen ist, erklärte Gemeinderat Beat Hüppi an einer Gemeindeversammlung. «Meist wollen Veranstalter und Organisatoren das Wetterrisiko nicht eingehen und verzichten deshalb zum vornherein auf die Durchführung von Anlässen.»

Deshalb will der Gemeinderat nun aktiv werden und den Stimmbürgern im nächsten Herbst beantragen, ein attraktives Membranzelt anzuschaffen. Es soll den Veranstaltern vermietet werden und würde Anlässe auch bei schlechter oder unsicherer Witterung erlauben.

500 Quadratmeter Platz in zwei gekoppelten Zelten
Das Membranzelt soll 14 Meter breit und 36 Meter lang werden. Eigentlich besteht es aus zwei Zelten von je 14 Metern Breite und 18 Metern Länge, die auf der Breitseite zusammengestellt werden. Über der Mitte ist das Zelt 8,5 Meter hoch. Zur Verfügung steht den Veranstaltern damit eine gedeckte Fläche von rund 500 Quadratmetern. Die gesamte Zeltanlage wird rund 250'000 Franken kosten. Sagen die Stimmbürger Ja zum Projekt, kann das Zelt voraussichtlich Anfang 2009 realisiert werden.

Zwischen den Veranstaltungen wird das Zelt wieder abmontiert und entfernt, so Beat Hüppi. Klar ist für ihn, dass die Dorfvereine und andere mögliche Veranstalter die Idee mittragen müssen. «Wir werden in nächster Zeit entsprechende Gespräche führen und zudem mit den Anwohnern einen runden Tisch durchführen», sagte Hüppi.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.