SACHSELN: Der Ranftweg wird für 780'000 Franken saniert

Seit dem 5. Januar ist der Weg vom Flüeli hinunter in den Ranft gesperrt. Die Sanierung dauert bis Ende März.

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Risse im Belag des Ranftwegs: Eine Sanierung tat Not. (Bild Corinnne Glanzmann/Neue OZ)

Risse im Belag des Ranftwegs: Eine Sanierung tat Not. (Bild Corinnne Glanzmann/Neue OZ)

Der Ranft ist vom Flüeli aus über den Treppenweg sowie von St. Niklausen her wie gewohnt zugänglich, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

213 Meter langes Stück
Die Witterungseinflüsse hätten in den letzten Jahren dem Ranftweg im oberen Teil stark zugesetzt. Das führte zu Wegdeformationen und Rissen im Belag. Der baulich schlechte Zustand des Weges veranlasste die Kapellenstiftung Flüeli-Ranft zum Handeln. Das 213 Meter lange Wegstück von der Kurve beim Soldatendenkmal bis hinunter zum Ungarnkreuz beim Waldeingang wird einer eingehenden Sanierung unterzogen.

Armierte Betonriegel
Dabei werden die alten Fundationen durch einen armierten Betonriegel ersetzt, welcher durch Mikrobohrpfähle im Boden verankert und gesichert wird. Das Quergefälle des Weges wird gegen die Bergseite hin gelegt und das Abwasser bergseitig in einer Meteorleitung gefasst. Der Holzzaun wird neu talseitig angebracht. Mit der Sanierung des Weges kann die Sicherheit der Fussgänger wesentlich verbessert und die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes erhöht werden.

Auf Grund der schwierigen Bedingungen seien die Projektkosten mit 780'000 Franken relativ hoch, wie es weiter heisst. Finanziert wird die Sanierung des Weges zu zwei Dritteln durch die Kapellenstiftung Flüeli-Ranft und zu einem Drittel durch die Einwohnergemeinde Sachseln.

scd

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