SACHSELN: Die Prominenz trifft sich zur «Nabelschau»

Kaum ein anderes Land hat einen so schönen Nabel wie die Schweiz. Nun ist er noch schöner geworden. Am Samstag gibts darum viel zu feiern auf der Älggi-Alp.

Drucken
Teilen
Die vom Steinmanndli-club gebaute neue Mauer. (Bild pd)

Die vom Steinmanndli-club gebaute neue Mauer. (Bild pd)

Eigentlich steht sie ja während des ganzes Jahres im Mittelpunkt, die Älggi-Alp ob Sachseln – zumindest geografisch. Am Samstag nun wird die grösste Sachsler Alp einmal mehr auch zu einem gesellschaftlichen und kulturellen Zentrum. Und sie hat sich richtig schön herausgeputzt: Weil die Anlage rund um den Nabel der Schweiz ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, wurde sie aufgefrischt und neu gestaltet.

Zwanzig Jahre ist es nun her, seit das Bundesamt für Landestopografie den exakten Mittelpunkt der Schweiz berechnet hat und so auf die Älggi-Alp gestossen ist. Mit einer Triangulations-Pyramide wurde damals das geografische Zentrum der Schweiz markiert. Seither ist die Alp zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.

Schweizer des Jahres auf der Älggi-Tafel
Der Verein Steinmanndli-Klub hegt und pflegt den Nabel der Schweiz seit 20 Jahren, dies im Auftrag der Gemeinde Sachseln. Steinmanndli-Hauptmann und Architekt Ernst Spichtig hatte damals vom Bundesamt für Topografie den Auftrag erhalten, das Gelände um die Triangulations-Pyramide zu gestalten. Der Klub errichtete daraufhin im Umkreis des Mittelpunkts eine kleine Mauer, welche die Schweizer Grenzen nachzeichnet und sich dabei exakt an die Himmelsrichtungen hält.

Auch die Schweizer Prominenz macht zuweilen einen Ausflug auf die Älggi-Alp. Seit 2003 wird dort jeweils der Schweizer des Jahres oder die Schweizerin des Jahres an einem Festanlass gefeiert. Heuer kommt diese Ehre dem Schwingerkönig Jörg Abderhalden zuteil. Er war im vergangenen Januar vom Fernsehpublikum zum zum Schweizer des Jahres 2007 gewählt worden. Sein Name steht nun auch auf der silberfarbenen Älggi-Tafel.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.