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SACHSELN: Ein doppeltes «Theater im Theater»

Mit dem Stück «Lampenfieber» kehrt das Sachsler Theater zurück. Die Regie liegt mit der Theaterfrau Prisca Gaffuri in erfahrenen Händen.
Remo Rainoni
Die Alltagsprobleme der Spielenden bieten genau so viel Spannung wie der zu spielende Krimi.Bild Sibylle Kathriner/PD

Die Alltagsprobleme der Spielenden bieten genau so viel Spannung wie der zu spielende Krimi.Bild Sibylle Kathriner/PD

Bei der Wiederbelebung des Sachsler Theaters ist vieles neu: Nach Gastspielen im Kleintheater des Down-Down im Hotel Belvoir wird erstmals seit dem Jahr 2000 wieder im Mattlisaal gespielt. Es entwickelt sich das Spiel «Theater im Theater» in einem ungewohnten Bühnenbild, und zum grössten Teil ist auch das Ensemble neu. Während der schöpferischen Pause seit 2010 hat das Sachsler Theater junge Leute zum Theaterspielen animiert. Zusammen mit erfahrenen Schauspielern treten sie in der neuen Produktion erstmals auf der Bühne auf.

Jugend und Erfahrung im Ensemble

Das elfköpfige Ensemble ist bezüglich Alter und Erfahrung gut durchmischt. Regisseurin Prisca Gaffuri aus Brunnen, eine Frau mit vielseitiger Ausbildung und reicher Theatererfahrung, hat seit dem Probenbeginn im Oktober 2013 eine konstante Entwicklung der Spieler mit unzähligen Überraschungen erlebt. Ihre Arbeitsweise erklärt sie so: «Ich empfand es als spannenden Arbeitsprozess, Nuancen und Brüche der Figuren in Zusammenarbeit mit den Spielerinnen und Spielern zu erforschen. Vor allem versuche ich, die Spielenden in ihrer Kreativität zu unterstützen und das, was sie mitbringen, zur Bühnentauglichkeit zu führen.» Das Ensemble habe es ihr einfach gemacht. Es sei stets motiviert gewesen und voller Lust auf alle Neuentdeckungen.

Ein doppeltes Theatererlebnis

Das Stück «Lampenfieber» erzählt eine Kriminalgeschichte, die in der Garderobe eines heruntergekommenen Variétés spielt. Im Spiel kann miterlebt werden, wie die Theatergruppe versucht, den Krimi auf die Bühne zu bringen. Dabei bieten die Alltagsprobleme der Truppenmitglieder genau so viel Spannung wie der Krimi selbst. Prisca Gaffuri hat das Stück ausgewählt, weil vieles der realen Probesituation im Theater entspricht, es keine Hauptrollen aufweist und jeder Spielende zwei Figuren verkörpert. Reizvoll ist für sie auch, dass es viele Rollen für Frauen gibt, deren Quote bei Theatervereinen ja stets hoch ist.

Ein Zusammenspiel vieler

Eine Theaterproduktion gelingt nur im Zusammenspiel von vielen. «Regie zu führen ist das eine», erklärt Prisca Gaffuri, «das Fundament einer Produktion aber bildet der Verein mit allen Ressorts.» Sie habe in Sachseln einen in vieler Hinsicht sehr engagierten Verein erlebt, und sie hält fest: «Ich fühlte mich getragen von den Regieassistentinnen Luzia Garovi und Ruth Hinter, von Martin Sullivan als umsichtigem und äusserst kreativem Bühnenbildner und dem Bauteam unter Anleitung von Hans Vogler, dem engagierten Kostümbildner Werner Duss mit Jolanda Soldati sowie Helen Spichtig und schliesslich dem Vereinsvorstand, der alles möglich gemacht hat. Ein grosses Dankeschön gilt auch für jegliche unterstützende Arbeit im Hintergrund.»

HINWEIS

«Lampenfieber» im Gemeindesaal Mattli in Sachseln. Premiere an diesem Samstag, 29. März, um 20.15 Uhr. Weitere Aufführungen: 2., 4., 5., 9., 11., 12. und 16. April. Beachten Sie auch unsere Verlosung oben für die Aufführung vom 2. April. Mehr Infos: www.theater-sachseln.ch

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