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SACHSELN: Heilige Barbara schützt Bergleute vor jähem Tod

Bergleute zählen fest auf die Heilige Barbara. Am Donnerstag feierten auch die Mineure im Sicherheitsstollen den Tag ihrer Schutzpatronin.
Pfarrer Daniel Durrer aus Sachseln segnet im Tunnel die Statuen der Heiligen Barbara. (Bild Philipp Unterschütz)

Pfarrer Daniel Durrer aus Sachseln segnet im Tunnel die Statuen der Heiligen Barbara. (Bild Philipp Unterschütz)

Es gibt kaum mehr einen Berufsstand, bei dem die Schutzheilige eine so wichtige Rolle spielt wie bei den Bergleuten. Immer am 4. Dezember ruhen auf den Untertagbaustellen die Arbeiten und man huldigt der Heiligen Barbara. 80 Mineure, Ingenieure, Vertreter der Bauherrschaft und Gäste trafen sich am gestrigen Barbaratag auch auf der Baustelle des Sicherheitsstollens Sachseln, um in einer Kaverne der Schutzheiligen für die bisher unfallfreie Arbeit zu danken und um weiteren Schutz zu bitten.

Seit Juli haben die Mineure mit der Tunnelbohrmaschine bereits 1,1 Kilometer oder einen Fünftel des Stollens ausgebrochen. Die durchschnittliche Tagesleistung liegt bei rund 14 Metern, der Rekord bei knapp 40 Metern. Mit der Unterquerung des Galgenbaches wurde bereits ein erstes Hindernis gemeistert. Insgesamt liegen die Arbeiten rund drei Wochen hinter dem Terminprogramm.

Philipp Unterschütz

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