SACHSELN: Hier schwebt ein 12-Tonnen-Dach

Die Theaterbühne für das Bruder-Klaus-Gedenkspiel nimmt Gestalt an. Eine herausfordernde und spektakuläre Aufgabe war am Freitag die Montage des Dachs.

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Ein Fanger-Spezialkran bringt das Holzdach an die richtige Position. Für die Feinjustierung der Ecken sorgen Mitarbeiter am Boden. (Bild: Adrian Venetz (Sachseln, 5. Mai 2017))

Ein Fanger-Spezialkran bringt das Holzdach an die richtige Position. Für die Feinjustierung der Ecken sorgen Mitarbeiter am Boden. (Bild: Adrian Venetz (Sachseln, 5. Mai 2017))

Noch dauert es mehr als drei Monate, bis das Visionsgedenkspiel zum Bruder-Klaus-Jubiläum Premiere feiert. Der Theaterraum auf der Sachsler Allmend nimmt aber bereits Formen an. Am Freitag wurde das Dach montiert. Es handelt sich um eine 25 Meter lange und 16 Meter breite Holzkonstruktion, die mit einer Kunststofffolie überzogen ist.

Das 12 Tonnen schwere Dach wurde mit einem Fanger-Kran an die richtige Position gebracht und danach montiert. Es ruht auf 32 Baumstämmen. Was auf den ersten Blick aussieht, als könnte ein Windstoss das Bauwerk zusammenfallen lassen, ist in Tat und Wahrheit eine sehr stabile Konstruktion. Die 14 Meter langen Fichtenstämme sind nämlich drei Meter tief im Boden verankert. «Jetzt sind wir auf Kurs – das Dach ist drauf», sagt Peter Lienert, Gesamtleiter des Visionsgedenkspiels. Als nächster Schritt werden unzählige Holzlatten quer an die Stämme montiert. So entsteht nach und nach die Aussenverkleidung der Theaterbühne. (ve)

Tickets und Infos: www.mehr-ranft.ch/visionsgedenkspiel