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SACHSELN: Im Zentrum der Schafzucht

Am interkantonalen Zuchtschaf-Ausstellungsmarkt in Sachseln wurden rund 600 Schafe ausgestellt und bewertet. Die Jury lobte dabei nicht nur die Tiere, sondern auch die Organisatoren.
Paul Küchler
Fabiana zeigt den Schafen die Ergebnisse des Fotoshootings. (Bild: Paul Küchler (Sachseln, 17. März 2018))

Fabiana zeigt den Schafen die Ergebnisse des Fotoshootings. (Bild: Paul Küchler (Sachseln, 17. März 2018))

Paul Küchler

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

In Sachseln präsentierten am Wochenende rund 150 Schafzüchter aus allen Landesteilen der Schweiz etwa 570 Schafe. Die schönsten Tiere der Schweiz präsentierten sich so den Besuchern in der grossen Halle beim Mattli-Schulhaus, beim 26. Inter­kantonalen Zuchtschaf-Ausstellungsmarkt.

Organisiert wurde der Schafmarkt wiederum von den Mitgliedern des Obwaldner Schafzuchtverbandes. Das OK mit seinem Präsidenten Ruedy Jakober und die vielen Mithelfer setzten alles daran, dass die Ausstellung einen guten Verlauf nahm. Ein Team von 14 fachkundigen Experten hatte am Samstag die Aufgabe, die Schafe zu beurteilen und zu rangieren.

Die Aussteller hatten die Möglichkeit, jeweils mit einem Dreier-Team im Kantonsgruppen-Cup, als Spezial-Wettbewerb, teilzunehmen. Die drei Obwaldner Schafzüchter Hanspeter De Mario, Engelberg, Erich Hess, Engelberg und Ruedi Wolf, Giswil, erreichten dabei, hinter dem Kanton Wallis, mit ihren Schafen der Rasse des Weissen Alpenschafes den ehrenvollen zweiten Rang. Ebenfalls auf Rang 2 kamen die Schafzüchter Benjamin Odermatt, Kägiswil, Pius Limacher, Alpnach und die Familie Betschart, Stalden, mit ihren Schafen der Rasse Schwarzbraunes Bergschaf, hinter der Siegergruppe aus dem Kanton Fribourg. Weniger gut lief es bei den Obwaldner Schafzüchtern bei der Einzelbeurteilung. Es waren lediglich die beiden Schafzüchter Thomas Ettlin, Kerns, und Peter Fenk, Kägiswil, die einen Abteilungssieg verbuchen konnten, der zur Teilnahme bei den Mister- und Misswahlen berechtigte. Der Speaker Hanspeter De Mario nahm das aber mit etwas Humor und meinte, «wir Obwaldner sind gute Gastgeber und lassen den Auswärtigen den Vortritt».

Viel Lob des höchsten Experten

Bei den Mister- und Misswahlen vom Sonntagvormittag gab es vom Präsidenten der Oberjury German Kalbermatter aus dem Wallis lehrreiche Kommentare und viel Lob zu den vorgeführten Schafen. Im Gespräch mit ihm sagte er: «Hier sind Schafe ausgestellt, die Spitzenqualität haben. Es ist sozusagen die Crème de la Crème der schweizerischen Schafzucht.» Lobende Worte hatte er auch für die gute Orga­nisation. Und weiter sagte er: «Die Ausstellung Sachseln ist mit der zentralen Lage ein idealer Treffpunkt für die Schafzüchter von der Ostschweiz bis zur Westschweiz.»

Oben: Fabiana zeigt den Schafen die Ergebnisse des Fotoshootings. Unten: Die Misterwahl wurde unter den erstrangierten Widdern getroffen. (Bild: Paul Küchler (Sachseln, 17. März 2018))

Oben: Fabiana zeigt den Schafen die Ergebnisse des Fotoshootings. Unten: Die Misterwahl wurde unter den erstrangierten Widdern getroffen. (Bild: Paul Küchler (Sachseln, 17. März 2018))

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