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«Katastrophen-Sepp» feiert 85. Geburtstag

Josef Reinhard hat das fotografische Schaffen in Obwalden über viele Jahre massgeblich geprägt. Heute wird «Katastrophen-Sepp» 85-jährig.
Josef Reinhard, auch «Katastrophen-Sepp» genannt, hält das Buch über sich in den Händen, das kurz vor seinem 70. Geburtstag herausgegeben worden war. (Bild: PD)

Josef Reinhard, auch «Katastrophen-Sepp» genannt, hält das Buch über sich in den Händen, das kurz vor seinem 70. Geburtstag herausgegeben worden war. (Bild: PD)

«Ich habe immer gerne fotografiert und werde auch in Zukunft gern fotografieren», sagte Josef Reinhard vor fünfzehn Jahren, als kurz vor seinem 70. Geburtstag zu seinen Ehren der Bildband «Katastrophen-Sepp» erschien. Bei seinem 80. Geburtstag, als ihn die Obwaldner Regierung für sein dokumentarisches Schaffen würdigte, meinte der Jubilar zur Feststellung, dass er es inzwischen etwas ruhiger angeht: «Am Zwang, dass ich hin und wieder einfach abdrücken muss, daran hat sich nichts geändert.»

Heute kann der Obwaldner Foto-Pionier seinen 85. Geburtstag feiern. Und noch immer hat der rüstige Sachsler seine Fotokamera dabei und drückt auf den Auslöser, wenn er an ein Ereignis heranläuft oder ihm eine interessante Person vor die Linse kommt. Das wird wohl zeitlebens so bleiben, seine Leidenschaft fürs Fotografieren scheint keine Altersgrenze zu kennen. Selbst wenn Josef Reinhard keine fixen Aufträge mehr hat, belieferte er unsere Zeitung in der jüngsten Vergangenheit mit einigen Bildern zu Themen oder Leuten, über die ein Artikel erschienen ist. Bis vor einigen Jahren hat er tagein, tagaus Unfälle, Unwetter, Spatenstiche, Konzerte, Theater, Abschlussfeiern, 1.-August-Feiern und anderes mehr für unsere Zeitung im Bild festgehalten.

Das Fotografieren ist den Reinhards offenbar in die Wiege gelegt worden. Sein Vater Joseph hatte die Sachsler Fotografen-Dynastie 1932 gegründet, und auch Sohn Daniel ist beruflich mit der Kamera unterwegs. Er hat gerade auf Ende dieser Saison nach 37 Jahren seine fotografische Tätigkeit in der Formel 1 niedergelegt. Die Liebe zum Autorennsport teilt er mit seinem Vater, Josef Reinhard stand selber einst an europäischen Rennstrecken und schoss für Motorsport-Zeitschriften Bilder.

Für die jüngere Generation: Den Übernamen «Kata­strophen-Sepp» trägt er, weil er früher bei Unfällen oder Bränden oft vor der Polizei und der Feuerwehr am «Tatort» war – auch dank seinem Netz an Informanten und seinem guten Riecher. (om)

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