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SACHSELN: Kutsche bringt Kaiserinnen zum Festplatz

Die Gemeinde feierte am Samstag ihre neue Frau Landammann Maya Büchi. Künftig dürfte der Sachsler Gemeindepräsident ein genaues Auge darauf haben, welche Fahne beim Haus der Familie Büchi weht.
Maya Büchi mit Tochter Rebecca und Mann Moritz in der Kutsche. Vis-a-vis Landweibelin Hanna Mäder und Helen Keiser. Rechts der Sachsler Gemeindepräsident Peter Rohrer. Bild: Adrian Venetz (Sachseln, 1. Juli 2017)

Maya Büchi mit Tochter Rebecca und Mann Moritz in der Kutsche. Vis-a-vis Landweibelin Hanna Mäder und Helen Keiser. Rechts der Sachsler Gemeindepräsident Peter Rohrer. Bild: Adrian Venetz (Sachseln, 1. Juli 2017)

Gezogen von Pferden und getragen von Klängen der Musikschule Sachseln, stiess Maya Büchi am Samstag zur Festgesellschaft am Sarnersee. Die Gemeinde hatte zur Feier für die neue Frau Landammann eingeladen. Nebst Blumen und Glückwünschen erhielt Büchi von Gemeindepräsident Peter Rohrer auch eine Sachsler Fahne geschenkt. Rohrer stellte in seiner Festansprache schmunzelnd fest, dass im «Chapfli» oberhalb Sachseln, wo Büchi wohnt, zwar viele Schweizer Fahnen zu sehen seien, nicht aber das Gemeindewappen mit dem Steinbock.

«Wir sind stolz, dich als erste Frau Landammann der Gemeinde feiern zu dürfen», so Rohrer zu Büchi. Als Sachseln letztmals einen Landammann feiern konnte, war Rohrer 7-jährig: 1959 hatte Ludwig von Moos dieses Amt inne. Gleich zwei «Kaiserinnen» dürfe er begrüssen, meinte Peter Rohrer weiter. Denn neben Maya Büchi-Kaiser war auch die neue Kantonsratspräsidentin Helen Keiser-Fürrer mit dabei.

Steimanndli als Metapher

Maya Büchi zeigte sich guter Laune, blieb in ihrer Ansprache jedoch auch ganz Finanzdirektorin. So teilte sie der illustren Festgesellschaft am See mit, dass eine Steuererhöhung in greifbare Nähe rücke. Auf ihrem Arbeitstisch stehe ein Steimanndli, verriet Büchi weiter. Solche Steimanndli seien Wegzeichen und Orientierungspunkte. Ihr Steimanndli erinnere sie immer wieder daran, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Und auch daran, dass man aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, wieder etwas Neues bauen kann. Sichtlich gerührt sprach die sonst sehr gefasste Frau Landammann auch ihrer Familie – Ehemann Moritz und den Töchtern Rebecca und Alexandra – einen grossen Dank aus. (ve)

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