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SACHSELN: Lego-Männchen klotzen ordentlich

«Iises Hobby» lautete das Motto am Umzug der Kinderfasnacht. Surfer, Bäcker, Imker, Lego-Männchen, Ross- und Hasenzüchter machten sich auf die Socken.
Drei Generationen Omlin als Lego-Männchen. Diyan als Ninjakrieger (ganz links im Bild), Niilo im Wagen und Tia ohne Maske. (Bild: Marion Wannemacher (Sachseln, 23. Februar 2017))

Drei Generationen Omlin als Lego-Männchen. Diyan als Ninjakrieger (ganz links im Bild), Niilo im Wagen und Tia ohne Maske. (Bild: Marion Wannemacher (Sachseln, 23. Februar 2017))

Die Sonne vor dem Schulhaus Türli strahlte mit den Narren um die Wette. Der Sachsler Umzug der Kinderfasnacht ist dafür bekannt, dass er klein, aber fein ist. Mit Engagement und Ideenreichtum verwirklichten sechs Klein-, neun Grossgruppen und sechs Einzelmasken das Motto «Iises Hobby». Da gab es Fischer, Imker, Surfer, Bäcker und gar Ross- und Hasenzüchter. «Die Umsetzung ist sehr kreativ und mit viel Aufwand verbunden», lobte Christine Bucher vom Vorstand des Familientreffs Sachseln, der die Kinderfasnacht organisiert hat. Für gute musikalische Stimmung sorgten die Guggen Izipanizis und Stollägusler.

Niilo Omlin findet Lego «super», wie er sagt. Er ging deshalb als Ninja-Lego-Männchen. «Wir sind drei Generationen», erklärte sein Grosi Susanne Omlin unter ihrer gelben Lego-Maske. «Gebastelt haben wir seit Weihnachten – immer, wenn schlechtes Wetter war. Alles ist aus Karton und Papier.» Tochter und Schwiegertochter und alle drei Grosskinder waren mit von der Partie.

Bei vielen steht das fest in der Agenda

Tradition ist die Teilnahme am Umzug bei vielen. Die Kinderkrippe Rapunzel prägte den Umzug in diesem Jahr mit über dreissig Bäckern. Familie Reto und Yvonne Odermatt ist bereits zum vierten Mal dabei. Mittlerweile steht auch bei der Verwandtschaft aus dem Entlebuch die Kinderfasnacht Sachseln fest in der Agenda. Dieses Jahr nahmen sie als Reiterhof «Zum goldigen Esel» teil. Mit dabei: fünf Rösser samt Reitern. Da fallen gar «Rossbollä» auf die Strasse! Wie gut, dass der 7-jährige Pius Odermatt mit dem Traktor hinterher fährt und allen Unrat wieder einsammelt ...

Auch als kleine Gruppe kann man seinen Plausch haben: Esther und Beat Zurfluh-Wallimann nahmen mit ihren Kindern teil und gewannen sogar den ersten Preis der Kleingruppen. Bei den Grossgruppen setzten sich die Imker und Bienen der Familien Claudia Indergand, Virgil Bucher und Anja von Rotz durch. Als Einzelmaske gewann Lilian Rohrer, die das Thema Klettern darstellte und gar noch ihren eigenen Berg mit sich zog.

Einfach hatte es die Jury nicht, eine Entscheidung zu fällen. Jurorin Irène Rüttimann nannte drei Kriterien, die ihr wichtig waren: «Dass man die Handarbeit der Kinder merkt, dass die Familien gemeinsam etwas auf die Beine stellen – und es darf gern auch schrill und quer sein.»

Marion Wannemacher

marion.wannemacher@obwaldnerzeitung.ch

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