SACHSELN: Sachseln verbessert Hochwasserschutz

In der Gemeinde Sachseln sind zwei weitere Wildbäche gezähmt worden. Sie haben im Gebiet Ewil immer wieder schwere Schäden verursacht.

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Gemeindepräsidentin Margrit Freivogel und Paul Anderhalden an der Einweihung der Bachverbauung Sigetschwand- und Leimerengraben. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Gemeindepräsidentin Margrit Freivogel und Paul Anderhalden an der Einweihung der Bachverbauung Sigetschwand- und Leimerengraben. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Vor rund zwei Jahren sind in Sachseln die Wuhrgenossenschaften aufgelöst worden, und die Einwohnergemeinde hat die wasserbaulichen Aufgaben übernommen. Die neue Wasserbaukommission hat in diesen Tagen mit der Verbauung des Sigetschwand- und des Leimerengrabens ihr erstes grosses Werk abgeschlossen.

Die Projektierungsarbeiten für die beiden Wildbäche waren bereits seit Mitte 2005 im Gange. Die eigentlichen Bauarbeiten begannen im April 2008.

Mit der jüngsten Wildbachverbauung sind auch zwei weitere Holz- und Geschiebesammler entstanden. Obwohl derzeit in Sachseln kein grösseres Verbauungsprojekt mehr ansteht, bezeichnete Paul Anderhalden, ehemaliger Kantonsrates und aktueller Präsident der Wasserbaukommission, den Hochwasserschutz am Mittwoch als «eine Daueraufgabe» für die Gemeinde.

Der Sigetschwand- und der Leimerengraben haben bei Unwettern in den Jahren 1926, 1954, 1955, 1996, 1997 und 2007 zu Überschwemmungen geführt und im Gebiet Ewil grosse Schäden verursacht.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Obwaldner Zeitung» vom Freitag, 12. Juni.