SACHSELN: Sportpreis für «Kreativität und Freude»

Der Obwaldner Sportpreis 2007 ging an Hans-Melk Reinhard. Er wurde für sein grosses Engagement in der Sportförderung geehrt.

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Landammann und Sportminister Hans Hofer (rechts) gratuliert Hans-Melk Reinhard zum Sportpreis. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Landammann und Sportminister Hans Hofer (rechts) gratuliert Hans-Melk Reinhard zum Sportpreis. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Zum fünften Mal in der Obwaldner Sportgeschichte wurde am Freitagabend der Sportpreis verliehen. Mit der Institutionalisierung der Preisvergabe möchte der Kanton Obwalden den Leistungsträgern Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringen. Durch den Abend führte Michel Ansermet, Silbermedaillengewinner im olympischen Schnellfeuerschiessen an der Olympiade in Sydney.

Retter des Tenero-Lagers
Eine rund 50-köpfige Sportfamilie erwies Hans-Melk Reinhard im Restaurant Kreuz in Sachseln die Ehre, als er aus den Händen des Landammanns Hans Hofer den mit 5000 Franken dotierten Obwaldner Sportpreis 2007 entgegennehmen durfte. «Hans-Melk Reinhard erhält den diesjährigen Sportpreis für seinen Einsatz um die erfolgreiche Weiterführung des beliebten Tenero-Lagers», betonte Hans Hofer.

1973 organisierte das Sportamt Obwalden das erste polysportive Sommerlager für Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren. Während 25 Jahren reisten jährlich 60 bis 80 Jugendliche für eine Woche an den Lago Maggiore. 1997 schien dann das Ende des beliebten Lagers gekommen zu sein, als dieses aus dem kantonalen Angebot gestrichen wurde. Im Folgejahr fand das Lager nicht statt. «Ein Aufschrei der Empörung und Leserbriefe machten sich breit», liess der erkrankte Hans Ettlin, Abteilungsleiter Sport, durch seinen Nachfolger André Kiser verlauten. Das sei der Auslöser für einige ehemalige Leiterinnen und Leiter gewesen, auf privater Basis ein neues Tenero-Lager auf die Beine zu stellen. «Hier lernten wir einen kämpferischen Hans-Melk kennen, der alles in Bewegung setzte, um der Obwaldner Jugend weiterhin das Erlebnis und den Geist von Tenero zu ermöglichen», führte Kiser weiter aus. Dank seinem unermüdlichen Einsatz hätten Sponsoren gefunden und die Finanzierung des Lagers auf privatwirtschaftlicher Ebene gesichert werden können. Heute engagiert sich auch der Kanton wieder für das beliebte Tenero-Lager.

Monika Barth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.