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SACHSELN: Warme Luft sorgt für Nebel im Tunnel

Wer in diesen klirrend kalten Tagen durch den Tunnel Sachseln fährt, trifft auf ein spannendes physikalisches Phänomen: Die Sicht ist trotz 16 Grad im 5,2 Kilometer langen Tunnel getrübt.
Blick auf das Nordportal des Tunnels Sachseln. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Blick auf das Nordportal des Tunnels Sachseln. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Zudem kommt es in der Nähe der beiden Tunnelportale gelegentlich zu Nebelbildung. Die Wärme werde vom Fels im Tunnelinnern abgegeben, erklärt der Obwaldner Kantonsingenieur Jörg Stauber. «Im Winter und Sommer liegen die Temperaturen in der von bis zu 300 Meter Gestein überdeckten Röhre in der Regel immer zwischen 14 und 16 Grad.» Die beachtliche Länge von 5,2 Kilometern ist zudem dafür verantwortlich, dass kalte Luft von aussen kaum hineingelangen kann.

Von schneebedeckten und vereisten Autos und Lastwagen indessen hineintransportiert wird einerseits Feuchtigkeit und andererseits Salz und Schmutz, welche am stärkeren Profil der Winterpneus besonders gut hängen bleiben. «Die Feuchtigkeit wird durch die trockene, warme Luft zunächst aufgenommen», weist Stauber auf ein physikalisches Gesetz hin. Trifft diese «gesättigte Luft» dann beim Tunnelportal auf kalte Luft, so bildet sich Nebel.

ur

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

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