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SACHSELN/STANS: Im Seitenwagen ausgeflogen

Alle zwei Jahre fährt der Moto-Club Obwalden mit Rütimattli-Bewohnern aus. Rund 30 kamen in diesen Genuss.
Mitglieder des Moto-Clubs Obwalden unterwegs mit besonderen Passagieren. (Bild: PD)

Mitglieder des Moto-Clubs Obwalden unterwegs mit besonderen Passagieren. (Bild: PD)

KA/red. Am Samstag fand die 12. Seitenwagen-Ausfahrt mit körperlich und geistig behinderten Bewohnern des Sonderheims Rütimattli statt. Diese Ausfahrt wird alle zwei Jahre vom Moto-Club Obwalden (MCO) organisiert. In den Jahren dazwischen wird durch die Nidwaldner Kollegen eine Ausfahrt mit Bewohnern vom Weidli in Stans organisiert.

Trotz unsicherem Wetter fanden sich 26 Gespanne und 3 Cabriolets in Sachseln ein. Auch zwei Mitglieder des MSC Herrenberg (Deutschland) hatten den weiten Weg auf sich genommen. Die Bewohner diskutierten rege, wer mit welchem Seitenwagen mitfahren könne. Rund 30 von ihnen kamen in den Genuss einer Ausfahrt. Dabei kam es noch zur grossen Überraschung. Die «Flamme der Freundschaft» kam, nachdem sie die grossen Metropolen in Frankreich, Monaco und Italien durchquert hatte, nach Sachseln. Baron Kleiner de Grasse übergab die Flamme nach seiner Ansprache dem Sarner ­Gemeinde- und Kantonsrat Jürg Berlinger.

Freundschaftsflamme überreicht

Danach fuhr der Konvoi dem Lopper entlang los in Richtung Stans. Auf dem Dorfplatz wurde die mitgeführte «Flamme der Freundschaft» der Stanser Gemeindepräsidentin Beatrice Richard-Ruf übergeben. Zum Schluss gab es für jede beteiligte Person eine durch den Präsidenten der Internationalen Organisation World Day of Knights, Baron Kleiner, überreichte Medaille. Die «Flamme der Freundschaft» ging danach via Rütli weiter nach Uri.

Steak, Salat und Kuchen

Nach einem Gruppenfoto auf der Stanser Kirchentreppe startete der Tross via Kerns zurück ins Rütimattli. Dort trocken angelangt, wurden alle Beteiligten mit Speis und Trank versorgt. Die Helfer des MCO verstanden es, alle Anwesenden mit Steak, Bratwürsten und Salaten zu bedienen. Bei Kaffee, Kuchen und Musik von DJ Beat gab es noch manch nette Begegnung zwischen Töfffahrern und Heimbewohnern.

Zum Schluss brachten die Gespann-Fahrer die Bewohner, welche nicht von ihren Angehörigen abgeholt wurden, traditionell nach Hause bis vor die Haustür. Die nächsten paar Wochen werden wohl viele schon von der nächsten Ausfahrt in zwei Jahren träumen.

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