Sachsler genehmigen Beitrag an Löschwasserreserve

An der Gemeindeversammlung ging’s vor allem um Zahlen. Die Bürger sprachen ein halbe Million Franken an die Finanzierung des Neubaus des Reservoirs Obflue.

Birgit Scheidegger
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Das Sachsler Wasserreservoir Obflue. Bild: Romano Cuonz, 29.April 2019)

Das Sachsler Wasserreservoir Obflue. Bild: Romano Cuonz, 29.April 2019)

Die Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 1,4 Millionen Franken. Der grösste Teil davon kam als Einlage in finanzpolitische Reserven, der Rest von 9458 Franken ins Eigenkapital. Dieses beläuft sich neu auf 15,5 Millionen Franken. Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoausgaben in der Höhe von 2,67 Millionen Franken ab.

Die Bürger genehmigten den Kredit und die Vollmacht von 495500 Franken zur Finanzierung des Löschwasseranteils am Neubau des Wasserreservoirs Obflue. An die Baukosten der Löschwasserreserve wird eine Beteiligung von 40 Prozent aus der kantonalen Feuerwehrkasse erwartet. Der Objektkredit für den Neubau des Reservoirs aus den 1930er-Jahren wird der Bezirksgemeindeversammlung der Wasserversorgung Sachseln Anfang Juni zur Genehmigung unterbreitet. Der Baubeginn ist im Herbst geplant.

Die Arbeiten am Neubau des Schulhauses Türli laufen ohne nennenswerte Probleme und liegen aktuell unter dem Kostenvoranschlag. Beim zweiten Bau, dem Schulhaus Arni, soll laut Gemeindebeschluss von Ende April zusätzlich eine FV-Anlage montiert werden. Gemeindepräsident Peter Rohrer: «Die Mehrkosten belaufen sich auf 72000 Franken, der Ertrag über 25 Jahre auf 140000 Franken. Es ist also ein sinnvolles Projekt».

Ein weiteres Projekt beim derzeitigen Schulhausbau Türli wird «Kunst am Bau» sein. Verschiedene Porträts mit Zeitzeugen sollen die Betoneinlagen verschönern. Vom Fragerecht an der Versammlung wurde Gebrauch gemacht. Es ging dabei um die Verkehrssicherheit auf der Brünigstrasse, die von vielen Bürgern, vor allem für Velofahrer und Schulkinder, als äusserst kritisch und gefährlich eingestuft wird. Man wollte wissen, ob die Gemeinde bereit sei, Tempo 30 als Massnahme zu prüfen, um die Lebens- und Wohnqualität, aber vor allem den Schulweg sicherer zu machen. Der Gemeinderat versprach gemeinsam mit dem Kanton nach einer Verbesserung innerorts für Velofahrer, Schulkinder und Fussgänger zu suchen, stuft aber selber die Strasse nicht als äusserst gefährlich ein.