Saisonbilanz fällt erfreulich aus

4700 Besucher in sechseinhalb Monaten: Das Museum Bruder Klaus in Sachseln blickt auf eine erfolgreiche Saison 2011 zurück. Jetzt wird das Gebäude saniert.

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Führung durch das Bruder-Klaus-Museum in Sachseln. (Bild: PD)

Führung durch das Bruder-Klaus-Museum in Sachseln. (Bild: PD)

Rund 4700 Museumsbesucher verzeichnete das Obwaldner Museum Bruder Klaus in der diesjährigen Saison. Wie das Museum mitteilt, nahmen 1000 Personen an Führungen durch die Sonderausstellungen teil, davon waren 500 Jugendliche, die von den Vermittlungsangeboten der Museumspädagogin Esther Wicki-Schallberger profitierten.

Vier Sonderausstellungen

Die diesjährige Saison des Museums wurde von vier Sonderausstellungen begleitet. Unter anderem wurden Bruderklausendarstellungen aus fünf Jahrhunderten abgebildet. Mit der Sonderausstellung «30 Jahre Kunsthaus» wurde an die Ausstellung «Niklaus von Flüe 1981» erinnert.

Beim Projekt «Tandem» kam es zu einer Mitarbeit mit Studierenden der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Die Projektleitung übernahm der Schweizer Kunstverein. Insgesamt fünf Zentralschweizer Ausstellungsinstitute wirkten bei diesem «Tandem-Projekt» mit. Pünktlich zum Urschweizer Trachtentag sorgte die Ausstellung «Schynhaube und Tellerhut» für regen Museumsbetrieb. Die Sonderausstellungen fanden durch Benno K. Zehnder ihren Abschluss, wo er ein Doppelbildnis von Bruder Klaus ausstellte, das als Platzhalter für den Altarflügel von 1492 gedient habe.

Handwerker anstatt Museumsbesucher

Nach der Finissage von Allerheiligen wurde das Museum komplett leergeräumt. Bereits zogen Handwerker in das Gebäude ein, um für eine substanzerhaltende Erneuerung zu sorgen.

Ab dem 1. April nächsten Jahres werden die Tore mit der Grundausstellung «Niklaus von Flüe – Vermittler zwischen Welten» wieder geöffnet.

pd/chg