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Saisonstart von Jazzmusik Sarnen mit grossen Grooves

Die Reihe Jazz­musik in Sarnen nimmt die Herbstsaison in Angriff. Die Band Martial Art startet eine Serie von acht Konzerten.
Primus Camenzind
Die Band Martial Art mit Bandleader Martial In-Albon (rechts) spielt in Sarnen. (Bild: pd)

Die Band Martial Art mit Bandleader Martial In-Albon (rechts) spielt in Sarnen. (Bild: pd)

Martial Art – eine neue Form von Kunst? Vielleicht sogar Kampfkunst, wie man beim ersten Gedanken vermuten mag. Es geht am Donnerstagabend im Kulturraum des Hotels Krone in Sarnen ganz und gar nicht um martialische Musik, die entsprechend kriegerisch, Furcht einflössend, grimmig oder kampfbereit daherkommt. Vielmehr bezieht sich der Bandname auf den Vornamen des Trompeters Martial In-Albon.

Die Formation orientiert sich nicht am Mainstream, sondern geht seine Wege durch musikalische Welten fern von der Norm. Mit freien Improvisationen, tragenden Melodien über wohlklingende Akkorde sowie energiegeladenen Passagen mit verzerrten Gitarrensounds, wird ein Konzept verfolgt, bei dem die Kompositionen ineinander zerfliessen und sich zu einem ganzheitlichen Werk bilden. Das Quintett taucht in Atmosphären ein und entwickelt über grosse Bögen eine Spannung, die mit verschiedenen Elementen wie feinen Improvisationen, fahrenden Grooves bis hin zu exzessivem Chaos geschmückt ist.

In Jazz unterrichtet

Martial In-Albon, geboren 1986, aufgewachsen in Unterägeri ZG, entdeckte im Alter von elf Jahren das Trompetenspielen. Nach vorwiegend klassischem Unterricht begann er sich mehrheitlich für Jazz und Improvisation zu interessieren. 2015 absolviert er sein Studium an der Hochschule Luzern – Musik, Abteilung Jazz. Er geniesst Unterricht unter anderen bei Matthias Spillmann, Peter Schärli, Matthieu Michel sowie klassischen Unterricht bei Markus Würsch. Neben zahlreichen Auftritten mit Jazzcombos, Funk- und Big Bands hat In-Albon auch in anderen Musikstilen Erfahrungen vorzuweisen. Ob als Mitglied einer Blaskapelle oder Frontman einer Metalband, Martial setzt sich musikalisch keine Grenzen. Ausserdem spielt er bei Live-Projekten im Bereich Pop – etwa mit Lea Lu oder dem Rapper Greis.

Mit seiner seit 2015 bestehenden Formation Martial Art bringt er seine persönlichen musikalischen Ideen zum Ausdruck und veröffentlichte im April sein Debütalbum «Saga». Das Online-Portal «zentralplus» sagte zum Ensemble und seinem neuen Tonträger: «Überhaupt sprudelt die ganze Band vor Spielfreude, sie leben das, was sie spielen. Bald bricht aus den sphärischen Klängen die Gitarre aus, und zusammen mit dem Schlagzeug braut sich ein wahrer Sturm zusammen. Immer wieder staunt man über einzelne Töne, wechselt den Blick von Instrument zu Instrument und weiss nie, was als Nächstes kommt. Imposant sind insbesondere die rasanten Wechsel zwischen ruhigen Klanglandschaften und exzessivem Improvisationschaos.»

Donnerstag, 27. September: ab 20.30 Uhr im Club Freeheit, Hotel Krone, Sarnen. Reservation 041 666 09 09 – Topfkollekte.

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