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Samichlaus zieht in Alpnach mit grossem Gefolge ein

Der Alpnacher Samichlaus hat sich seit jeher den ersten Adventssonntag für seinen Einzug reserviert. Mit dabei im Gefolge waren auch Lisa, Rocky und Beat.
Robert Hess
Der Alpnacher Samichlaus winkt Gross und Klein am Strassenrand zu. (Bild: Roger Zbinden (Alpnach, 2. Dezember 2018))

Der Alpnacher Samichlaus winkt Gross und Klein am Strassenrand zu. (Bild: Roger Zbinden (Alpnach, 2. Dezember 2018))

Sonntag, 18.30 Uhr: Trinklergruppen, Kindergärtler, Erst- und Zweitklässler mit ihren selbst gebastelten Laternen, Fackelträger und natürlich auch der Samichlaus und die Schmutzlis treffen sich in Schoried. Auf der Guberstrasse und im angrenzenden Chappelenwäldli formieren sie sich für den grossen Einzug. Auch einige Pferde, Ponys und Esel begleiten den Samichlaus auf der Route Schoried, Kreisel, Dorf, Garage Schlieren bis zum Schulhaus.

Ein weit gereistes Eselspaar

In einer Waldlichtung stehen neben andern Tieren auch die beiden Esel von Ruedi Langensand, Sattel, mit Kisten voll Nüssli auf dem Rücken bereit. «Es sind der 25-jährige Wallach Rocky und die 4-jährige Stute Lisa, die ich für Rocky nach dem Tod seiner Mutter gekauft habe, damit er nicht mehr allein ist», verrät Langensand, der als Schmutzli verkleidet ist. «Meine Tiere sind sich gewohnt, mit Menschen unterwegs zu sein», berichtet er. Beide Esel zusammen oder auch einzeln seien mehrmals am Alpnacher Samichlauseinzug oder an Veranstaltungen wie dem Eidgenössischen Jodlerfest in Davos oder auf der Sbrinz-Route dabei gewesen. «Und am 22. Dezember begleite ich mit Lisa die Luzerner Sternsinger bei ihrem Auftritt in der Stadt», sagt er, während seine Tiere geduldig auf den Start warten.

Kinder weisen dem Samichlaus, seinem Gefolge und den Trinklern mit ihren Leuchten den Weg. (Bild: Roger Zbinden (Alpnach, 2. Dezember 2018))

Kinder weisen dem Samichlaus, seinem Gefolge und den Trinklern mit ihren Leuchten den Weg. (Bild: Roger Zbinden (Alpnach, 2. Dezember 2018))

Um 19 Uhr setzt sich der Zug mit einigen hundert Mitwirkenden, angeführt von den «Geislechlepfer Beggeried», in Bewegung. Vorerst führt der Weg am grossen Schorieder Christbaum bei der Kapelle vorbei. Ständiger Begleiter der einheimischen Trinklergruppen und der Gäste aus Meggen, der rund 250 Schulkinder, der Fackelträger und der weiteren Mitwirkenden ist der Regen. Einzig der Samichlaus ist im überdachten Wagen geschützt, von wo aus er die Leute am Strassenrand auf dem Weg durchs Dorf bis zum Schulhaus mit erhobener Hand grüsst.

Tee, Nüssli, Wurst und Brot

Auf dem Schulhausareal können sich die grossen und kleinen Teilnehmer mit Tee, Wienerli, Cervelats und Brot stärken. «Wegen der Wurst bin ich aber nicht gekommen», meint der elfjährige Trinkler Beat Wallimann vom Äschi. «Mitmachen, dabei sein zählt für mich vor allem», hält er fest. Das sind keine leeren Worte, denn Beat war vor dem sonntäglichen Einzug bereits beim Schüler-, Städer- und Grunderberger Trinkeln mit vollem Einsatz dabei.

Kinder weisen dem Samichlaus, seinem Gefolge und den Trinklern mit ihren Leuchten den Weg. (Bild: Roger Zbinden (Alpnach, 2. Dezember 2018))

Kinder weisen dem Samichlaus, seinem Gefolge und den Trinklern mit ihren Leuchten den Weg. (Bild: Roger Zbinden (Alpnach, 2. Dezember 2018))

In Schoried leuchten die Adventsfenster

Kurz vor seinem Einzug von Schoried her ins Dorf hatte der Samichlaus dort die Kinder an der Christbaumfeier besucht. Der traditionelle Anlass mit dem gemeinsamen Schmücken eines grossen Christbaums vor der Kapelle hat dort schon eine rechte Tradition. Das bisherige Christbaumkomitee hat sich 2017 nach 20 Jahren von der Verantwortung für diesen Anlass zurückgezogen. Inzwischen hat sich aus neuen Leuten unter Leitung von Angela Bruderer der Schorieder Adventsverein gegründet und sich der Fortführung der Adventsbräuche verschrieben, zu denen auch gehört, dass ab dem 1. Dezember jeden Abend an einem anderen Haus ein Adventsfenster erstrahlt. Am 23. Dezember findet diesen Häusern entlang ab 18 Uhr ein geführter Rundgang statt. (mvr)

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