SANIERUNG: Die Ruine Rudenz in Giswil wird flottgemacht

Die Burgruine Rudenz droht zu zerfallen. Der Historische Verein Obwalden saniert sie. Und lässt im August das Mittelalter auferstehen.

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Victor Bieri, Präsident des Historischen Vereins, vor der Ruine der Burg Rudenz. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Victor Bieri, Präsident des Historischen Vereins, vor der Ruine der Burg Rudenz. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Auf einem kleinen Hügel thront sie, die Burgruine Rudenz, eingeklemmt zwischen der Hauptstrasse und der Zentralbahn-Linie über den Brünig. Erhalten ist eine Mauer von rund 5 Metern Höhe. Seit 1892 ist sie im Besitz des Historischen Vereins Obwalden. Auch zu einer Ruine muss man Sorge tragen, soll sie nicht ganz zerfallen. Genau dies droht der Burgruine Rudenz. Pflanzen haben sich an den Steinen festgekrallt und ihre Wurzeln in die Ritzen und Löcher getrieben. Feuchtigkeit und Frost nagen auch am Gemäuer.

Es muss gehandelt werden
Zeit zum Handeln: Am 26. Mai beginnt die Sanierung durch einen spezialisierten Maurer im Auftrag des Historischen Vereins Obwalden. Dauern sollen die Arbeiten bis etwa Mitte Juni. Sie werden begleitet durch den kantonalen Denkmalpfleger Peter Omachen und den Archäologen und Burgenfachmann Jakob Obrecht. Die Restaurierung von Seiten des Historischen Vereins aufgegleist hat der ehemalige Kantonsarchitekt Walter Trutmann.

Für die Sanierung hat der Historische Verein 20 000 Franken budgetiert. Daran leistet der Kanton via Denkmalpflege einen Beitrag von 45 Prozent. Der Rest geht zu Lasten des Vereins. Ein Teil soll durch den Erlös des Burgenfestes Ende August finanziert werden.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.