SANIERUNGEN: Der Kantonsrat hofft auf die Zentralbahn

Die ungesicherten Übergänge der Zentralbahn sollen auch in Obwalden saniert werden. Trotz der klaren Zustimmung gab es im Kantonsrat auch skeptische Stimmen.

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Ein im Herbst 2003 unbewachter Bahnübergang in Sachseln. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Ein im Herbst 2003 unbewachter Bahnübergang in Sachseln. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Nach dem Prinzip Hoffnung sagte der Kantonsrat Ja zu maximal 1,4 Millionen Franken an die Sanierung von total 64 Bahnübergängen der Zentralbahn. Prinzip Hoffnung darum, weil der Kantonsrat weder festlegen kann, welcher Übergang saniert oder aufgehoben wird, noch, wie er saniert wird und wie viel die Direktbetroffenen daran zahlen müssen. Er setzt darum auf eine tolerante Zentralbahn-Leitung.

Diversen Rednern passte das nicht. Paul Vogler (CVP, Sachseln) stellte einen Rückweisungsantrag, der jedoch klar abgelehnt wurde. Schliesslich unterstützten alle Fraktionen die Vorlage, allerdings teilweise klar unter der Voraussetzung beziehungsweise mit der Hoffnung, dass sich die Zentralbahn kulant zeigen werde. Das Ja kam mit 42:2 Stimmen (bei 8 Enthaltungen) zu Stande.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.