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SARNEN: Ab 2015 will man am Hintergraben bauen

Der Hang in der Schwendi rutscht weiter. Nun wird ein Projekt erarbeitet, für das man sich auch Geld von Kanton und Bund erhofft.
Ein vom Hangrutsch betroffenes Haus im Gebiet Hintergraben. Der Besitzer musste es im Mai verlassen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein vom Hangrutsch betroffenes Haus im Gebiet Hintergraben. Der Besitzer musste es im Mai verlassen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Frühestens 2015 könne das Projekt Hintergraben umgesetzt werden, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung von gestern. Bis dahin nötige Massnahmen werde die Gemeinde vorfinanzieren. Die Gemeinde erarbeitet nun ein Subventionsprojekt, welches die Unterstützung von Bund und Kanton möglich machen soll. Am Mittwoch haben Baudirektor Paul Federer und Gemeinderat Jürg Berlinger die Direktbetroffenen – 80 sind erschienen – darüber informiert.

Ein Ende der Rutschbewegung ist laut Gemeinde nicht absehbar. Gemeinsames Ziel mit dem Kanton ist, dass das Gebiet weiterhin erschlossen werden kann «sowie eine standortgerechte Landwirtschaft» möglich bleibt. Auch der Schutz vor den Naturgefahren soll soweit möglich und vertretbar aufrechterhalten werden. Nach einer Verlangsamung der Rutschung im Frühsommer haben Fachpersonen von Bund, Kanton und Gemeinde gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Ausbau auf 28 Tonnen

Die für die Landwirtschaft nötige Erschliessung soll erhalten beziehungsweise rutschbedingt verlegt werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Schlimbachstrasse sperrt man zwischen der Liegenschaft Brend und der Furt über den Schlimbach für den öffentlichen Verkehr. Um die Gebiete oberhalb der Rütiegg weiterhin mit Lastwagen erschliessen zu können, wird die Hintergrabenstrasse ab der Gassen auf 28 Tonnen ausgebaut.
Der geordnete Abfluss in den Gerinnen soll sichergestellt bleiben. Dazu werden minimale wasserbauliche Massnahmen in Schlimbach, Golpigräbli und Turrengräbli ausgeführt. Quellaufstösse werden gefasst und aus dem Rutschkörper abgeleitet.

Im Juli berichtete der Gemeinderat von einer massiven Verlangsamung der Rutschgeschwindigkeit. Statt bis zu 20 waren es noch 1 bis 2 Zentimeter pro Tag. Der Gemeindeführungsstab wurde damals darum vorerst aufgelöst. Das Gebiet werde aber nach wie vor überwacht, hiess es damals. Im Dezember 2010 war der seit langem instabile Hang stark ins Rutschen geraten.

red.

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