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SARNEN: An der Fasnacht herrscht Wilder Westen

Am Freitagabend verwandelte sich die Hüetli-Cafeteria in einen Wild-West-Saloon voller tanzender Cowboys und Cowgirls.
Ausgelassene Stimmung an der Hüetli-Fasnacht. (Bild: Lea Kathriner (Sarnen, 26. Januar 2018))

Ausgelassene Stimmung an der Hüetli-Fasnacht. (Bild: Lea Kathriner (Sarnen, 26. Januar 2018))

Wenn an die 100 begeisterte Menschen mit einer Polonaise zwischen Tischen und Stühlen hüpfen und fahren, dann findet die legendäre Hüetli-Fasnacht in Sarnen statt. Bereits seit über 25 Jahren gibt es sie, und viele der Anwesenden freuen sich schon weit im Voraus auf dieses besondere Fest. Direkt nach Feierabend machen sie sich bereit, lassen sich schminken, zupfen letzte Details am dekorierten Rollstuhl fest. Manche haben Angehörige fürs Nachtessen mitgebracht. Es gibt – getreu dem Motto der Lälli-Zunft Sarnen «Wild Wild West» – Hamburger mit Pommes frites, zubereitet in der Rütimattli-Küche. Es mundet allen, doch manche bringen den Teller vor lauter Aufregung kaum leer.

Denn da kommt auch schon das erste Lied. Die Tanzbühne wird von den ersten Cowboys in Beschlag genommen. Doch es gibt auch andere Gestalten, schliesslich «kann man im Wilden Westen anziehen, was man will», wie Ernst Enz, der ein altes Guggenkostüm der Firlifanz Kerns trägt, am vergangenen Freitagabend erklärt. Auch dem Cowboy Michi Durrer gefällt das Fasnachtsmotto: «Es ist mal was Altertümliches.» Auch wenn sie nicht alle gleich vernarrt sind in die fünfte Jahreszeit; ihnen gefällt es an der Fasnacht, natürlich auch das kollegiale Zusammensein und die Guggenmusig. Die Seegusler aus Alpnach bringen die Fasnachtsschar in Stimmung.

«Man spürt die Freude an der Fasnacht»

Ulla Burch, Zunftmeisterin aus Kägiswil, bestätigt: «Die Hüetli-Fasnacht ist ein Höhepunkt für unsere Zunft. Es geht hier so lustig, gemütlich, direkt und spontan zu und her. Man spürt die Freude an der Fasnacht.» Freudig nahm die tanzende Truppe auch das Geschenk der Lälli-Zunft, einen Cowboyhut für alle, entgegen. Mit dem lässt es sich bis spät weitertanzen zwischen Western-Bar und Kakteen. Und auch dieses Jahr hat man in Sarnen «e rüüdige Cheib duregäh», wie Initiator und Organisator Hans Seeberger alle Fasnächtler Anfang Abend begrüsste.

Lea Kathriner

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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