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SARNEN: Asylunterkunft geht wieder zu

Die Zivilschutzanlage Foribach für Asylbewerber schliesst Ende April. Sie wird nicht mehr gebraucht.
Zwei Asylsuchende in der Küche des Zentrums im Foribach. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Zwei Asylsuchende in der Küche des Zentrums im Foribach. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Vor rund fünf Monaten musste der Kanton Obwalden die Zivilschutzanlage Foribach beim Werkhof A8 als Notmassnahme öffnen. Da im ersten Quartal 2013 im Kanton Obwalden die Anzahl Asylgesuche zurückgegangen ist, wird die Notunterkunft per Ende April geschlossen, wie die Obwaldner Justiz- und Sicherheitsdirektion am Donnerstag mitteilt.

Positive Bilanz

Mit ein Grund sei der Fakt, dass in der Zwischenzeit verschiedene neue Unterkünfte für Asylbewerber eröffnet wurden. Der Kanton Obwalden zieht nach fünf Monaten Betrieb eine positive Bilanz: Die vom Sarner Gemeinderat befüchteten negativen Einflüsse seien nicht eingetroffen. Seit Eröffnung seien weder von der Gemeinde noch von Anwohnern Reklamationen eingegangen, heisst es weiter.

Die Notunterkunft wird noch bis Ende April rund um die Uhr betrieben. Während des Tages von Montag bis Freitag ist jeweils eine Person der Caritas und in der Nacht sowie an den Wochenenden zwei Personen einer Sicherheitsfirma in der Zivilschutzanlage anwesend. Verstösse gegen die Hausordnung werden sofort geahndet.

Das Sicherheits- und Betreuungskonzept habe sich bewährt. Auch die Zusammenarbeit zwischen der Caritas, der Betreuungsfirma und der Kantonspolizei Obwalden habe gut funktioniert, heisst es weiter.

pd/rem

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