SARNEN: Belegschaft diskutiert mögliche Übernahme

Der Übernahmekampf um die Sika führt auch am Standort Obwalden zu Verunsicherung.

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Die Firma Sika Sarnafil in Sarnen hat rund 280 Mitarbeiter. (Bild: Archiv Neue NZ)

Die Firma Sika Sarnafil in Sarnen hat rund 280 Mitarbeiter. (Bild: Archiv Neue NZ)

Die Firma Sika Sarnafil in Sarnen, mit rund 280 Mitarbeitenden einer der wichtigsten Arbeitgeber im Kanton, gehört ebenfalls zum Sika-Konzern. Urs Eggerschwiler ist Werkleiter der Produktion und Leiter des ganzen Standorts Sarnen. In der Belegschaft werde das Thema Übernahme immer wieder diskutiert. «Eine gewisse Verunsicherung ist bei den Mitarbeitern schon zu spüren», sagt Eggerschwiler. «Eine mögliche Übernahme durch einen französischen Konzern, der ganz anders funktioniert, ist nicht das, was man sich wünscht.» Der Sika-Konzern lasse dem Standort Sarnen viel Selbstständigkeit. «Wir haben Handlungsspielraum, erhalten Herausforderungen und können uns weiterentwickeln», betont Urs Eggerschwiler.

Hansjörg Burch, Präsident der Angestelltenkommission, war am Dienstag selber an der Sika-Generalversammlung in Baar. «Da bin ich am Tag darauf schon des Öftern angesprochen worden.» Das Interesse sei gross gewesen. Direkt Angst habe er nicht herausgespürt.