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SARNEN: CVP macht sich stark für ausserschulische Betreuung

Das «Dorfgespräch» der CVP nahm das Thema Betreuung ausserhalb der Schule in den Fokus.
Der Obwaldner Hauptort Sarnen. (Bild: Keystone)

Der Obwaldner Hauptort Sarnen. (Bild: Keystone)

Das Bedürfnis nach ausserschulischer Kinderbetreuung werde künftig zunehmen. Diese Ansicht vertrat Sozialpädagogin Sabine Enderli, Co-Leiterin der Kindertagesstätte Sarnen (Kits), am «Dorfgespräch Sarnen» der CVP aufgrund entsprechender Rückmeldungen. Carmen Kiser, die als zweifache Mutter in Teilzeit arbeitet, bestätigte das Bedürfnis aus eigener Erfahrung.

Das Thema ausserschulische Kinderbetreuung sei nicht nur wegen der Abstimmung im Mai aktuell, hätten die Podiumsdiskussion und die anschliessenden Fragen ergeben, schreibt die Partei in einer Pressemitteilung. Rapha­el Disler, Vorstandsmitglied der CVP Sarnen, moderierte die Veranstaltung. Parteipräsident Jonas Wieland, Unternehmer sowie auch Vizepräsident des kantonalen Gewerbeverbands, hielt fest, die Lehrbetriebe müssten einen hohen Aufwand betreiben, um Lernende auszubilden. Der Frauenanteil in den Berufslehren steige. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kehrten diese jedoch als Mütter der Berufswelt für einige Zeit den Rücken.

Wiedereinstieg für Mütter in Arbeitswelt erleichtern

Um den Frauen den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern, seien ausserschulische Betreuungsangebote notwendig, betonte Wieland weiter. Auch der Gewerbeverband erachte dies als eine Massnahme, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten.

Ebenso engagierte sich Kantonsrat Jürg Berlinger stark für die Abstimmungsvorlage und sprach von einer «Betreuungslücke», die in den Gemeinden und im ganzen Kanton Obwalden geschlossen werden müsse. Für einen attraktiven Wohn- und Arbeitskanton seien solche Massnahmen ebenso wichtig wie tiefe Steuern.

Vorlage ermöglicht Sozialtarif

Mit der Umsetzung der Abstimmungsvorlage könne die Kits mit Unterstützung durch die Gemeinde einen Sozialtarif anbieten, unterstrich wiederum Sabine Enderli. Der Sozialtarif ermöglicht Eltern der unteren Einkommensstufe, ihr Kind dennoch betreuen zu lassen. Gerade diese Einkommensschicht sowie Alleinerziehende seien auf solche Angebote angewiesen, um überhaupt einer Arbeit nachgehen zu können. Die Alternative für diese Eltern sei der Gang auf das Sozialamt, was zu einer erheblichen Mehrbelastung für die Gemeinden führe. (pd/red)

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