SARNEN: Das Interesse am Wolfskopf ist gestiegen

Am Ostermontag 1834 wurde im Kanton Obwalden der letzte Wolf geschossen. Sein Kopf wurde später präpariert und liegt heute im Historischen Museum.

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Klara Spichtig mit dem Kopf des letzten in Obwalden erlegten Wolfes. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Klara Spichtig mit dem Kopf des letzten in Obwalden erlegten Wolfes. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

«Bereits am Mittwoch wollten zwei Erwachsene den Kopf sehen», sagt die Museumsleiterin Klara Spichtig. Bisher habe sich kaum jemand dafür interessiert. Erst mit dem Auftauchen eines Wolfes in Obwalden steige offenbar das Interesse.

Der Konservatorin ist nicht bekannt, seit wann der ausgestopfte Kopf in einer Kartonschachtel im Museum liegt. Darüber liegen keine Angaben vor. Schriftliches über den 1834 geschossenen Wolf ist einzig dem Büchlein von Otto Emmenegger «Wild und Jagd von Obwalden» aus dem Jahre 1874 zu entnehmen.

Ausgestellt werden konnte der Kopf bisher nicht, da der «Zahn der Zeit zu stark an ihm genagt hat», sagt Spichtig. Falls nun aber das Interesse am Wolfskopf steigt, will sie mit einem Tierpräparator über eine «Verschönerungskur» reden.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.