SARNEN: Das Verfahren wird zur Geduldsprobe

Die Sarner Dorfumfahrung wurde vom Stimmvolk vor mehr als zwei Jahren beschlossen. Umgesetzt ist sein Wille bis heute noch nicht.

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Die Enetriedstrasse ist noch immer nicht befahrbar. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Die Enetriedstrasse ist noch immer nicht befahrbar. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Vor mehr als zwei Jahren hat sich das Sarner Stimmvolk für eine Dorfumfahrung via Enetriederstrasse ausgesprochen. Doch viel passiert ist bisher nicht – ein Knackpunkt ist das Thema Tempo 30.

Enttäuscht ist vor allem der damalige Initiant Werner Lussi: «Ich habe mich schon mehrmals mit den Verantwortlichen der Gemeinde über die Umfahrungsstrasse unterhalten». Man suche eine einvernehmliche Lösung mit der Anwohnerschaft, sei die Antwort, die er jeweils bekomme. «Ich bin heute überzeugt, dass einflussreiche Kräfte versuchen, die Umfahrungsstrasse zu verhindern und diese in eine Quartierstrasse zurückzustufen», betont Lussi.

«Es geht nicht um das Verhindern der Dorfumfahrung, sondern um die Einführung von Tempo 30 in der Wohnzone ab Jänzipark bis zum Ennetriederweg», erklärt Gemeindeschreiber Max Rötheli. Diese Tempolimite wird von der Pax Wohnbauten AG verlangt.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.