SARNEN: Dem Geheimnis des Untergrundes auf der Spur

Mit Sondierbohrungen werden derzeit die Grundwasserströme an der Sarneraa erforscht. Es sind dies Vorarbeiten für das Hochwasserschutzprojekt.

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Martin Giger (links) und Astrit Arifi von der Luzerner Firma Mengis bei den Bohrungen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Martin Giger (links) und Astrit Arifi von der Luzerner Firma Mengis bei den Bohrungen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Links und rechts der Sarneraa im Obwaldner Hauptort laufen Sondierbohrungen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Mai. Sie wurden Anfang April aufgenommen und dienen den Vorabklärungen für die Planungsarbeiten des Hochwasserschutzprojektes Sarneraa. Das Obwaldner Stimmvolk hatte am 25. November 2007 einen Kredit von 6 Millionen Franken für Planungsarbeiten sowie vorgezogene Sofortmassnahmen genehmigt.

Fragen ums Grundwasser
«Wir erhoffen uns von diesen Sondierbohrungen weitere Aufschlüsse über die Zusammensetzung des Lockermaterials im Uferbereich der Sarneraa», begründet Peter Lienert, Leiter Amt für Wald und Raumentwicklung, die Massnahmen. Und der Alpnacher Geologe Markus Liniger vom Büro Geotest bestätigt, «dass im Sarneraatal in Bezug auf die Grundwasservorkommen tatsächlich erhebliche Kenntnislücken bestehen». Liniger bezeichnet die Sondierbohrungen im Rahmen der Grundwasseruntersuchungen im Sarneraatal denn auch als «Schlüsselelement für die Detailplanung des Hochwasserschutzprojektes Tieferlegung Sarneraa». Die geplanten elf Bohrungen werden bis zu 15 Meter abgeteuft.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.