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SARNEN: Der letzte Höhenflug – schön war es!

Ein 35 Nummern starker Umzug erfreute am Güdisdienstag die Zuschauer im Hauptort. Zum Abschluss der Fasnacht war man sich einig: Mehr Glück mit dem Wetter kann man fast nicht mehr haben.
Adrian Venetz
Das Original von «Bauer ledig sucht»: der fahnenschwingende Fabian Schleiss (Bild links). Der Gumulu-Nachwuchs in Aktion (Mitte) und der Sarner Pfarrer Bernhard Willi kurz vor dem Abheben mit seinen Ministranten (rechts).

Das Original von «Bauer ledig sucht»: der fahnenschwingende Fabian Schleiss (Bild links). Der Gumulu-Nachwuchs in Aktion (Mitte) und der Sarner Pfarrer Bernhard Willi kurz vor dem Abheben mit seinen Ministranten (rechts).

Adrian Venetz

adrian.venetz@obwaldnerzeitung.ch

Wer am Dienstag am Morgen aus dem Fenster schaute, konnte sich kaum vorstellen, dass an einem solchen Tag nochmals Fasnachtsstimmung aufkommen könnte. Auch nach 16 Uhr hatte sich das Hudelwetter wieder im Sarneraatal eingenistet. Dazwischen aber: trocken – und sogar einige Sonnenstrahlen. Was für ein Wetterglück! «Petrus ist nicht nur ein Fasnächtler. Petrus muss Mitglied der Lälli-Zunft sein», sagte ein begeisterter Zunftmeister Ivo I. gestern nach dem Sarner Fasnachtsumzug. «Die Fasnacht bot einen Höhepunkt nach dem andern – ohne eine einzige Bruchlandung. Ich bin sehr glücklich», so das Fazit des Zunftmeisters, der am heutigen Aschermittwoch sein Zepter abgibt und somit wieder zum ganz normalen Fussvolk gehört. Und wie hat seine Frau Bettina den Fasnachtstrubel überlebt? War die Begleitung ihres Mannes durch die närrischen Tage eher ein Müssen oder ein Dürfen? «Für mich war es ganz klar ein Dürfen. Es hat riesig Spass gemacht», sagt sie. «Das sind Momente – die sind einfach unvergesslich.»

35 Nummern bot der Umzug durchs Dorf Sarnen. Der Publikumsaufmarsch war nicht rekordverdächtig, aber trotzdem recht ansehnlich. Und den Zuschauern wurde auch einiges geboten. Spontanapplaus gab es etwa, als die Alpnacher Tschyfärä-Zunft mit ihrer riesigen Giraffe – Hals und Kopf über einen langen Baggerarm gestülpt – durch den Dorfkern marschierte. Tatsächlich holten die Alpnacher dann auch den 1. Rang. Ebenfalls spontanen Applaus gabs für die zweitplatzierten Tyyfels-Chrampfer aus Kerns, die gleich mit einer ganzen Karawane von Fasnachtswagen dem Hauptort einen Besuch abstatteten. Begleitet wurden die vielen liebevoll gestalteten Fasnachtswagen von verschiedenen Obwaldner Guggen – mit Unterstützung von Gastguggen aus Nidwalden, Luzern und sogar aus dem Aargau. Nach rund 90 Minuten war das Spektakel vorbei. Auf die Uhr schauen muss man am Sarner Fasnachtsumzug ohnehin nie. Der Umzug ist nämlich immer genau dann vorbei, wenn der Uhrmacher Hoffmann seinen Besen hervorholt und die Konfetti vor seinem Geschäft wegwischt – pünktlich wie ein Uhrwerk.

Hinweis

Gewinner Sujet: 1. Tschyfärä-Zunft Alpnach; 2. Tyyfels-Chrampfer Kerns; 3. Geissälpler Giswil; 4. Chelimälcher; 5. Fasnachtsgesellschaft Kerns.

Gewinner Familien: 1. Familien Kerns; 2. Vier Familien; 3. Familientreff Kägiswil; 4. Ministranten Pfarrei Sarnen; 5. Team Obwaldnerhof Sarnen.

Das Original von «Bauer ledig sucht»: der fahnenschwingende alpnacher Fabian Schleiss. (Bild: Christoph Riebli (Neue Obwaldner Zeitung))

Das Original von «Bauer ledig sucht»: der fahnenschwingende alpnacher Fabian Schleiss. (Bild: Christoph Riebli (Neue Obwaldner Zeitung))

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