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SARNEN: Die Fasnachtsplakette der Lälli-Zunft trifft das Motto «Wild Wild West» perfekt

Der «Lälli» reitet als Indianer auf einem gewaltigen Bullen – die Plakette 2018 der Lälli-Zunft drückt perfekt das Motto «Wild Wild West» aus, das den Fasnächtlern blühen wird, wenn sie das Zepter übernimmt.
Philipp Unterschütz
Der Krienser Künstler Urs Krähenbühl stellt die Plakette 2018 der Lälli-Zunft vor. (Bild: Philipp Unterschütz (Sarnen, 3. Januar 2018))

Der Krienser Künstler Urs Krähenbühl stellt die Plakette 2018 der Lälli-Zunft vor. (Bild: Philipp Unterschütz (Sarnen, 3. Januar 2018))

Vier verschiedene Entwürfe hat Urs Krähenbühl für die Lälli-Zunft gemacht und mit Zunftmeister Franz II. (Franz Burch) besprochen, bis die Plakette 2018 zum Motto «Wild Wild West» stand. «Ich musste mich dafür aber überhaupt nicht verbiegen», sagt der renommierte Krienser Künstler mit einem Schmunzeln zu seiner achten Auftragsarbeit für die Zunft. Mehrere Arbeits­tage hat Krähenbühl, der auch die aktuellen Fasnachtssujets von Emmen und Kriens gestaltet hat, in die Sarner Plakette investiert. Es sei auch diesmal wieder eine «riesengefreute» Sache gewesen. «Ich wollte eine Verbindung aus Indianern, Wildwest und Schweiz. Deshalb reitet der ­«Lälli» als Indianer auf einem Stier, welcher die Schweiz symbolisiert.»

Rund 3000 Stück stellt die Lälli-Zunft in Form eines Sheriff-Sterns in drei Varianten (Gold 30 Franken, Silber 10, Bronze 5) her. Der Verkaufserlös fliesst vollumfänglich als Unterstützungsbeiträge in den Wagenbau für den Umzug, die Kinderfasnacht und die entsprechenden Preise. «Die Plakette ist megagelungen», freut sich Zunftmeister Franz II. Und der Verkauf sei bereits super angelaufen, was auch kein Wunder sei. «Jeder will schliesslich Sheriff sein.» Tatsächlich komme das Motto sehr gut an, vielleicht gerade deshalb, weil es ein einfaches sei. «Damit kann jeder was anfangen», ergänzt Lälli-Pressechef Pascal Häller und meint ­lachend: «Man könnte ja auch als Pferd oder als Hufeisen an die Fasnacht gehen.»

Das läuft in Sarnen an der Fasnacht

Wenn er nicht an offiziellen ­Anlässen als Zunftmeister mit seinen Insignien auftritt, werde er den Wilden Westen nicht als Sheriff, sondern als Indianerhäuptling unsicher machen, kündigt Franz II. an. Gelegenheit, die Colts rauchen zu lassen und die Kriegsbeile zu schwingen, gibt es in Sarnen etliche: Zum ersten Mal am Samstag, 13. Januar, mit dem traditionell fulminanten «Uiftakt» auf dem Dorfplatz, organisiert von der Guugge Rätschbäsä Sarnen. Um 16 Uhr geht’s los mit der Kinderfasnacht, um 18 Uhr folgt die «Häxuifätuätä» (Inthronisation der Sarner Fasnachtshexe), 19.30 Uhr der Guug­geneinzug, bei dem 17 Musigen mitmachen. Am Freitag, 19. Januar, gibt’s die «Pranger-Rätschätä» im Muffi’s, wo bekannt wird, wer dieses Jahr im legendären Fasnachtsblatt sein Fett abbekommt. Gefeiert wird auch am Dossäbängeler-Ball in Kägiswil am Samstag, 27. Januar. Der Schmutzige Donnerstag, 8. Februar, startet um 14 Uhr mit dem Kinderumzug. Am «fätzige Mäntig», 12. Februar, folgt die Dorffasnacht, wo sich Cowboys und Indianer – wie es sich für den Wilden Westen gehört – im grossen Bullriding messen. Am Dienstag steht traditionsgemäss der grosse Umzug auf dem Programm.

Philipp Unterschütz

philipp.unterschuetz@­obwaldnerzeitung.ch

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