SARNEN: Die Kirchgemeinde beschenkt das Kloster

Noble Geste der Kirchgemeinde Sarnen: Sie spendet 10 000 Franken ans Kloster der Benediktinerinnen.

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Kirchgemeindepräsident Otto Läubli. (Archivbild Josef Reinhard/Neue OZ)

Kirchgemeindepräsident Otto Läubli. (Archivbild Josef Reinhard/Neue OZ)

Das beim Hochwasser 2005 enorm in Mitleidenschaft gezogene Benediktinerinnenkloster St. Andreas an der Brünigstrasse in Sarnen ist von der Kirchgemeinde Sarnen mit 10'000 Franken beschenkt worden. «Was Wasser alles in Bewegung setzt», sinnierte die dankbare Äbtissin Pia Habermacher anlässlich der Checkübergabe durch Kirchgemeindepräsident Otto Läubli.

Otto Läubli erklärte in Anwesenheit aller Ratsmitglieder und der gesamten Sarner Geistlichkeit: «Wir sind nicht die Ersten, aber hoffentlich auch nicht die Letzten, die an die Hochwasserschäden spenden. Es handelt sich um einen Solidaritätsbeitrag aus dem Vermögen der Sarner Kirchgemeinde.»

Das Spendenbarometer für das Frauenkloster zeigt gut 6 Millionen Franken an, 8 Millionen sind das Ziel. Schwester Rut-Maria Buschor meinte, dass gegenwärtig die Brandschutzanlage und ein Evakuierungsplan Priorität hätten. Bis 2011 sei man noch mit Arbeiten an der bedeutenden Musikbibliothek beschäftigt.

Bea Zai

Artikel aus der Neuen Obwaldner Zeitung vom Mittwoch.