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SARNEN: «Die Landsgemeinde verdient ein Denkmal»

Eine Maturandin will die Landsgemeinde unsterblich machen – mit einem Denkmal. Mit ihrer Maturaarbeit hat sie Vorarbeit geleistet.
Selma Wick auf dem Landenberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Selma Wick auf dem Landenberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Zeiten der Landsgemeinde sind vorbei, aber sie sollen nicht vergessen werden. Deshalb möchte die Sarner Kantonsschülerin Selma Wick (18) dem kollektiven Vergessen entgegenwirken – mit einem Denkmal auf dem Landenberg, dem ehemaligen Schauplatz. «Die Landsgemeinde war eine Institution von hohem kulturhistorischem Wert, ein Teil der Obwaldner Geschichte», ist sie überzeugt.

Im Rahmen ihrer Maturaarbeit versuchte Wick herauszufinden, was die Obwaldner von einem Denkmal halten. Dafür verteilte sie 150 Fragebogen – gleichmässig verteilt auf Wohnorte, Geschlechter, Altersgruppen und politische Sichtweise. Rund 100 Fragebogen kamen ausgefüllt zurück. Das Ergebnis: 42 Prozent der Antwortenden sprachen sich für ein Denkmal aus, 20 Prozent dagegen, 38 Prozent waren unentschlossen. Das Empfehlungsschreiben zusammen mit der kompletten Feldarbeit liegt nun bei der Kulturkommission Obwalden. Diese wird darüber befinden, ob und wie das Projekt weiterverfolgt wird.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.

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