SARNEN: Drei Varianten für den Hochwasser-Schutz

Der Regierungsrat will für den Hochwasserschutz des Sarneraatal Klarheit über beide Stollenvarianten. Damit stehen drei gleichberechtigte Varianten zur Diskussion.

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Die Sarneraa bei der Kollegi-Badi. (Archivbild Neue OZ)

Die Sarneraa bei der Kollegi-Badi. (Archivbild Neue OZ)

Sowohl die Variante ?Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost? (Sarnersee bis unterhalb Wichelsee) als auch die Variante ?Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen West? (Landenberg) sollen auf den gleichen Planungsstand wie das Bauprojekt ?Sarneraa tiefer gelegt und verbreitert? gebracht werden. Zu diesem Schluss kommt der Regierungsrat Obwalden.

Drei gleichberechtigte Projekte
Wie es in der Mitteilung der Staatskanzlei weiter heisst, soll der Hochwasserschutz für das Sarneraatal möglichst bald verwirklicht werden. Damit Gleiches mit Gleichem verglichen werden kann, sollen nun alle drei Varianten auf den gleichen Planungsstand gebracht werden. Alle drei Projekte müssen die Infrastrukturen, die Gebäulichkeiten und natürlich die Bewohnerinnen und Bewohner im Sarneraatal gleichermassen schützen. Als Grundlage gelten die kantonalen Schutzziele.

Ausarbeitung eines Bau und Auflageprojekts
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, für die Variante ?Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen
Ost? ebenfalls ein Bau- und Auflageprojekt ausarbeiten zu lassen. Gleichzeitig erachtet es der Regierungsrat zum heutigen Zeitpunkt als richtig, die Ausarbeitung des Bauprojekts für die Variante ?Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen West? ebenfalls in Auftrag zu geben. Damit kann der Forderung nach einer allfällig dritten Variante schon heute entsprochen werden.

rem