SARNEN: Ein 4-Jähriger spielte mit Feuerzeug

Einen Tag nach dem Brand über dem Restaurant Aiola ist die Ursache bereits klar: Ein 4-jähriger Bub spielte mit einem Feuerzeug.

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Feuerwehrleute versuchen, das Feuer im Restaurant Aiola in Sarnen zu löschen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Feuerwehrleute versuchen, das Feuer im Restaurant Aiola in Sarnen zu löschen. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle, doch der Schaden am Restaurant Aiola und den darüber liegenden Wohnungen ist gross. Während es oft Monate dauert, bis Brandursachen geklärt sind, stiessen hier die Ermittler rasch auf eine Antwort. Offenbar habe ein 4-jähriger Bub in einer Wohnung oberhalb des Restaurants mit einem Feuerzeug gespielt, sagte gestern Verhörrichter Tobias Reimann gegenüber unserer Zeitung.

Die Liegenschaft ist im Besitz von Alexandra Townend Genoni und Maurizio Genoni, die auch das Parkhotel Waldheim in Wilen führen. «Als ich beim ?Aiola? eintraf, war der Brand bereits unter Kontrolle. Und mein erster Gedanke war: Bitte nicht schon wieder.»

«Wir warten nun auf die Expertisen das dauert einige Zeit. Erst dann können wir weitere Entscheidungen treffen», sagt Alexandra Twonend Genoni. Klar sei aber bereits jetzt, dass der Schaden im Gebäude «leider viel gröber» sei als es von aussen den Anschein mache. Der Wasserschaden im Restaurant sei wahrscheinlich enorm, bedauert sie. «Aber mit etwas musste die Feuerwehr ja löschen und die Feuerwehrmänner haben eine sehr sorgfältige und gute Arbeit geleistet.»

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.