SARNEN: Ein Original schnuppert Sarner Heimatluft

Die in Luzern lebende Irma Stadelmann-Hurni stellt erstmals im Vaterhaus in Sarnen Werke aus. Und wird gross empfangen.

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Irma Stadelmann neben einem ihrer Bilder. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Irma Stadelmann neben einem ihrer Bilder. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Irma Stadelmann, Künstlerin, Performerin und Luzerner Stadtoriginal, ist im Hurni-Haus an der Sarner Hofstrasse aufge-wachsen. Die 78-Jährige ist, gemessen an ihrer künstlerischen Bedeutung, in Obwalden aber kaum bekannt.

«Ich denke, es ist an der Zeit, auch bei uns Irmas Schaffen zu würdigen», sagte Stefan Rogger, selber Künstler und familiär mit Irma verbunden. «In den zur Galerie umfunktionierten Kellerräumen im Hurni-Haus wollte sie ihre Bilder präsentiert haben», sagte Rogger den Vernissage-Gästen.

Lange habe Irma gekämpft, bis sie als Flüchtling und Obdachlose stadtbekannt wurde. Bekannt weit über Luzern hinaus als geheimnisvolle Geschichtenerzählerin, im wallenden Gewand, mit Maske oder Gesichtsbemalung. Bekannt mit Bildern, die Götter, Dämonen, Teufel, Fabeltiere und Mischwesen zeigen und Abbilder eines persönlichen Schöpfungsaktes sind.

Bea Zai

HINWEIS
Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober. Sie ist am Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr offen. Am Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr, erzählt Irma Stadelmann in der Kellergalerie an der Hofstrasse von ihrer Jugend in Sarnen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.