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SARNEN: Einbürgerung scheitert an der Familie

Einem gelähmtem Iraker (22) hat die Gemeindeversammlung das Bürgerrecht verwehrt. Die SVP ortete Missbrauch und fehlende Kompetenzen.
Die Nicht-Einbürgerung eines Irakers gibt in Sarnen viel zu reden. (Symbolbild Neue LZ)

Die Nicht-Einbürgerung eines Irakers gibt in Sarnen viel zu reden. (Symbolbild Neue LZ)

Einem schwer behinderten Iraker hatte die Gemeindeversammlung von Sarnen am Dienstag mit 53 zu 44 Stimmen das Gemeindebürgerrecht vorenthalten. Damit folgte die Mehrheit der 100 Anwesenden einem Gegenantrag der SVP Sarnen. «Unsere neue Einbürgerungspraxis wird einmal mehr strapaziert», hatte Parteivertreter Christoph von Rotz gemahnt. Konkret meldete die Partei Zweifel an den geforderten sprachlichen und staatsbürgerlichen Grundkenntnissen sowie an der Integration des 22-jährigen Gesuchstellers an. Dieser leidet an einem Geburtsgebrechen (Tetraspastik) und kann sich nur durch Mimik und Gestik verständigen.

Er verbringe sein Leben ausserhalb der Tagesstätte Rütimattli in einer «schlecht integrierten Familie», die seit fast zehn Jahren in der Schweiz lebe, brachte von Rotz weiter vor. Die SVP äusserte auch den Verdacht, dass der Gesuchsteller für den ständigen Aufenthalt seiner ganzen Familie missbraucht werde.cri

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