SARNEN: Eine Studie zeigt: Deutlich mehr Obwaldner Kinder sind geimpft

In Obwalden sind mehr Kinder geimpft als noch vor drei Jahren. Eine neue Studie belegt den Erfolg der Sensibilisierungskampagne der Behörden.

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Diese Person liess sich 2009 gegen die Schweinegrippe impfen. (Archivbild Stefan Kaiser/ZZ)

Diese Person liess sich 2009 gegen die Schweinegrippe impfen. (Archivbild Stefan Kaiser/ZZ)

Die sogenannte Durchimpfungsrate bei Kleinkindern sei zwischen 2012 und 2015 für Diphterie, Tetanus (Starrkrampf), Keuchhusten und Hirnhautentzündung leicht und für Masern, Mumps und Röteln deutlich angestiegen, teilt das Obwaldner Gesundheitsamt mit. So sei die Abdeckung mit Masernimpfung bei Kleinkindern von 87 auf auf 93 Prozent gestiegen. Für die Studie wurden 634 Kinder respektive deren Familien in einem Zufallsprinzip angeschrieben und um Einsendung ihrer kopierten Impfausweise gebeten.

Unterschiede bei Geschlechtern

Auffällig an den Resultaten der Auswertung war, dass achtjährige Mädchen öfter die Kombinationsimpfung Diphterie, Tetanus, Pertussis und Polio und die Masern-Mumps-Rötelnimpfung erhielten als die gleichaltrigen Knaben. Im Gegensatz dazu waren die männlichen 16-Jährigen für Diphterie, Tetanus, Pertussis und Polio, Masern-Mumps-Röteln und Hepatitis B etwas häufiger  geimpft.Schweizer Klein- und Schulkinder waren bei gewissen Impfungen weniger geimpft als ihre ausländischen Kameradinnen und Kameraden.

Das Obwaldner Gesundheitsamt hatte 2012 eine breit angelegte Impfkampagne lanciert. Die Studienresultate würden belegen, dass die Kampagne Wirkung zeige, heisst es in der Mitteilung. In die Kampagne seien Obwaldner Hausärzte, Schulen und Betrieben involviert gewesen. Als Botschafter der Kampagne und der Masernkampagne war auch Marathonläufer Viktor Röthlin, unterwegs.

pd/cv