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SARNEN: Ereignisreiches Jahr für die CSP

Die CSP blickt auf ein arbeitsintensives Jahr zurück. Besondere Freude zeigt sie am deutlichen Nein des Volks zur geplanten Sparübung bei der Prämienverbilligung.
Leo Spichtig, Karl Vogler, Franz Enderli und Christian Schäli (von links) berichteten über ihre Tätigkeiten.Bild: Romano Cuonz

Leo Spichtig, Karl Vogler, Franz Enderli und Christian Schäli (von links) berichteten über ihre Tätigkeiten.Bild: Romano Cuonz

«Das zweite Jahr unter dem neuen Präsidium darf aus Parteisicht ohne weiteres als ereignisreiches Jahr bezeichnet werden», halten die CSP-Co-Präsidenten und Kantonsräte Christian Schäli (Kerns) und Sepp Stalder (Lungern) an der Mitgliederversammlung 2017 unisono fest. An vier erfreulich gut besuchten Parteitagen seien Parolen für nationale und kantonale Vorlagen gefasst worden, die das Volk oft auch befolgt habe. «Nachhaltig in Erinnerung bleibt unsere Herbst­tagung zur Kesb mit einem grossen Aufmarsch», betont Schäli. Als Referentin eingeladen war die Obwaldner Kesb-Leiterin Monika Keller Hasler. Aufgrund eines Vorstosses von Schäli erreichte die CSP, dass die Obwaldner Kesb bereit ist, ihre Praxis in Sachen Elternpflichten zu überdenken. Damit konnte erreicht werden, dass Eltern erwachsener Mündel künftig nicht mehr jährlich einen schriftlichen Bericht abfassen müssen. «In Einzelfällen ist die Erleichterung schon vorgenommen worden», weiss Schäli.

Ein Höhepunkt seien die Richterwahlen gewesen. «Mit Obergerichts-Vizepräsidentin Barbara Müller stellen wir die höchste Laienrichterin im Kanton», lobt der Co-Präsident. Dazu kämen Oberrichter Peter Glaus und Kantonsrichterin Linda Hofmann. In Sachen kommunale Wahlen sei Alpnach aus CSP-Sicht geradezu vorbildlich. «Mit zwei Sitzen im Gemeinde- und gleich drei im Kantonsrat ist die CSP in dieser Gemeinde bestens vertreten.»

Einsatz gegen Zweiklassenpolitik

Kantonsrat und Fraktionspräsident Leo Spichtig bedauert, dass die CSP im Rat nur noch mit sieben Mitgliedern vertreten ist. «Das bringt jedem und jeder eine grosse Mehrarbeit.» Überaus erfreulich aber sei gewesen, wie man zusammen mit der SP in Sachen Prämienverbilligung eine Sparübung auf Kosten der unteren Einkommensschichten habe verhindern können. «Nicht weniger als 54 Prozent der Bevölkerung standen hinter uns», betonte er. «Die Fraktion wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass in unserem Land keine Zweiklassengesundheitspolitik aufkommt», verspricht Spichtig. Vor allem müsse man verhindern, dass Krankenkassenprämien ständig noch mehr stiegen.

«Ich mache die Landammannsarbeit sehr gerne, besonders im Bruder-Klausen-Gedenkjahr», betont Bildungs- und Kulturdirektor Franz Enderli. Die Vorbereitungen aufs Gedenkjahr seien denkbar gut angelaufen. «Wenn man sieht, wie gross das Publikums- und Medieninteresse für Vorträge oder andere Ereignisse ist, ahnt man, in welch gutes Licht da Obwalden gestellt wird.» Als Bildungsdirektor hoffe er, dass das Volk die schulergänzenden Tagesstrukturen trotz des SVP-Referendums gutheisse. Da sei von Seiten der CSP noch Überzeugungsarbeit gefordert. Sehr gefreut hat sich Enderli über die Herausgabe eines sehr gut gestalteten eigenen Lehrmittels zum Weissen Buch und zu Bruder Klaus. Es sei auch kompatibel mit dem Lehrplan 21.

Kompromisse immer schwieriger

Nationalrat Karl Vogler berichtet über sein riesiges Arbeitspensum, das er in Bern zu bewältigen hat. Letztes Jahr wurde er neu in den Fraktionsvorstand gewählt. Dazu ist er Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie sowie der Kommission für Rechtsfragen. Eine ganz besondere Verantwortung übernahm er als Mitglied der Legislatur-Planungskommission. Er war auch ihr Präsident. Mit Bedauern stellt Nationalrat Karl Vogler fest: «In unserem bürgerlich beherrschten Parlament wird es immer schwieriger, Kompromisse zwischen links und rechts zu schliessen. Als CSP-Mann muss ich da auch einmal über den eigenen Schatten springen.» Für die Zukunft unseres Landes aber sei es unglaublich wichtig, eine starke politische Mitte zu haben, die sich um lösungsorientierte Vorschläge bemühe.

Die Partei verdankte die grosse Arbeit ihrer Protagonisten mit einem herzlichen Applaus.

Romano Cuonz

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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