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SARNEN: Feuerwehr zeigt sich der Bevölkerung

Am Samstag öffnete die Stützpunktfeuerwehr ihre Tore für Jung und Alt. Schon von weitem kündigte sich das Geschehen rund um das neue Feuerwehrlokal an.
Nadja Häcki
«Wasser Marsch»: Nino (2) aus Sachseln mit Maschinist Martin Imfeld in Aktion. Rechts verfolgen die vielen Kinder gespannt, wie die Strassenretter sich mit Spreizer und Schneidwerkzeug an einem Unfallauto zu schaffen machen. (Bilder Christoph Riebli)

«Wasser Marsch»: Nino (2) aus Sachseln mit Maschinist Martin Imfeld in Aktion. Rechts verfolgen die vielen Kinder gespannt, wie die Strassenretter sich mit Spreizer und Schneidwerkzeug an einem Unfallauto zu schaffen machen. (Bilder Christoph Riebli)

Nadja Häcki

Wer sich am Samstag dem Feuerwehrareal in der Ei näherte, wurde gleich mit viel Rauch, Feuer, Wasserfontänen und grossen Fahrzeugen begrüsst. Mit dem Tag der offenen Tore weihte die Stützpunktfeuerwehr Sarnen ihr neues Lokal sowie drei neue Fahrzeuge ein und ermöglichte der Bevölkerung einen Einblick in ihr Handwerk.

Zum Beispiel demonstrierte die Strassenrettung, wie sie bei einem Unfall eine verletzte Person aus einem Auto birgt. Mit Spreizer und Schneidwerkzeug wurde hantiert, Türen und Mittelsäule des Autos entfernt. Bei einer anderen Demonstration wurde Wasser aus der Aa in ein Ausgleichsbecken gepumpt. Die Feuerwehrleute legten damit ein Wasserschild, mit welchem beispielsweise anliegende Gebäude bei einem Brand geschützt werden. Weiter löschten sie diverse brennende Objekte mit Feuerlöschern, Sand oder einer Löschdecke. Dies alles zu beobachten, war nicht nur für die vielen anwesenden Kinder eine spannende Angelegenheit.

Die Feuerwehr Sarnen bot am Samstag eine Show. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Die Feuerwehr Sarnen bot am Samstag eine Show. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
David (7) aus Sarnen darf an die Wasserspritze, betreut durch Maschinist Martin Imfeld. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)David (7) aus Sarnen darf an die Wasserspritze, betreut durch Maschinist Martin Imfeld. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Das gemeinsame Mittagessen durfte nicht fehlen. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Das gemeinsame Mittagessen durfte nicht fehlen. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Der Anlass zog Jung und Alt an. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Der Anlass zog Jung und Alt an. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Die Kleinen waren beeindruckt. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Die Kleinen waren beeindruckt. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Trotz schlechtem Wetter wurde das Programm durchgezogen. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Trotz schlechtem Wetter wurde das Programm durchgezogen. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Rauch darf bei einer Feuerwehrübung nicht fehlen. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Rauch darf bei einer Feuerwehrübung nicht fehlen. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Feuerwehrmänner erklären den Kinder ihr Handwerk. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Feuerwehrmänner erklären den Kinder ihr Handwerk. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Vielleicht geht der eine oder andere auch mal zur Feuerwehr. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Vielleicht geht der eine oder andere auch mal zur Feuerwehr. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
Zur Show gehörte auch die Rettung einer Puppe aus einem verunfallten Auto. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)Zur Show gehörte auch die Rettung einer Puppe aus einem verunfallten Auto. (Bild: Christoph Riebli / Neue OZ)
10 Bilder

Feuerwehr Sarnen zeigt sich der Bevölkerung

Leuchtende Kinderaugen

Ob schon lange Feuerwehrfan und mit eigenem kleinen Helm auf dem Kopf oder einfach begeistert von den Geschehnissen: Man sah viele leuchtende, grosse Kinderaugen. Schon vor dem Mittag fanden sich viele Familien mit kleinen Kindern auf dem Platz ein. Mit ihrem «Dienstbüchlein» von Posten zu Posten gehend, konnten die Kinder entweder ein Foto in der Feuerwehrvollmontur machen, die Wärmebildkamera testen oder mit dem Kleintanklöschfahrzeug Wasser in die Aa spritzen. Wenn alle Posten absolviert waren, durften die Kinder als Belohnung mit dem Hubretter eine kurze Fahrt auf rund 30 Metern Höhe geniessen.

Gemütliches Volksfest

Das Wetter war ideal. So schauten sich über den Tag verteilt rund 1200 Menschen die Demonstrationen an, verpflegten sich in der Festwirtschaft und besichtigten das neue Lokal. Auch die Partnerorganisationen Rega, Alpine Rettung Schweiz, Notruf 144 und der Samariterverein Obwalden gewährten an ihren Ständen Einblicke in ihr Handwerk und ihre Tätigkeiten. «Wir haben schon sehr gute Feedbacks aus der Bevölkerung zum neuen Lokal erhalten», sagte Thomas Schrackmann, seit elf Jahren Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Sarnen. Er sei froh, dass der Umbau nun nach vielen Jahren der Planung stattgefunden habe. Somit ist nun das ganze Material an einem Ort vereint, und die Lokalitäten sind erneuert und erweitert.

Galerie: Mehr Bilder finden Sie im Internet unter www.obwaldnerzeitung.ch/bilder

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