SARNEN: Für Tempo 30 und attraktiveren Sonntagsverkauf

Die Sarner Fachgeschäfte sind für eine Temporeduktion im Dorfkern.

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Die Fachgeschäfte würden eine Temporeduktion im Dorfkern befürworten. (Bild: Archiv OZ)

Die Fachgeschäfte würden eine Temporeduktion im Dorfkern befürworten. (Bild: Archiv OZ)

Vor allem zwei Themen haben die Sarner Fachgeschäfte kürzlich an ihrer Generalversammlung beschäftigt: einerseits der Dorfkern mit Tempo 30 und andererseits Massnahmen zur Belebung des Weihnachtsgeschäfts, wie Präsident Michael Plüss auf Anfrage erklärt. «Bezüglich Tempo 30 ist die Gemeinde schon vor längerem proaktiv auf uns zugekommen und hat nun an der Versammlung über den Stand der Dinge informiert.» Beschlossen sei jedoch noch nichts: Vor einer möglichen Tempo-30-Einführung im Sommer sollen noch die Stimmbürger befragt werden. Der Vorstand der Sarner Fachgeschäfte sowie eine Mehrheit der Mitglieder fänden eine Temporeduktion in der Kernzone sinnvoll. Mit der Verkehrsberuhigung würde das Dorf attraktiver und nicht zuletzt auch die Schulwegsicherheit erhöht. Tempo 30 sei zudem nicht wirklich einschneidend: «Uns wurde aufgezeigt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Brünigstrasse durchs Dorf sowieso nur 40 Kilometer pro Stunde beträgt», sagt Plüss.

Bezüglich Weihnachtsgeschäft haben die Fachgeschäfte beschlossen, den zweiten offenen Sonntag beizubehalten. Zur Diskussion stand ein Ersatz durch einen «langen Freitag» mit Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Der Vorstand kläre nun ab, wie der zweite Sonntagsverkauf im Dezember an Attraktivität gewinnen könne. Dieser findet im Gegensatz zum ersten jeweils ohne Rahmenprogramm (Karussell, Samichlaus, Essensstände) statt. (cri)