SARNEN: Gemeinde findet Standort legitim

Der Gemeinderat befürwortet den Standort für die «Schärme»-Erweiterung. Zum Projekt «Schmetterling» äussert er sich vorläufig nicht.

Romano Cuonz
Drucken
Teilen
Der Erweiterungsbau "Schmetterling". (Bild: PD)

Der Erweiterungsbau "Schmetterling". (Bild: PD)

An einer Sitzung letzte Woche hat sich der Gemeinderat mit der Kontroverse rund um den geplanten «Schärme»-Erweiterungsbau «Schmetterling» befasst. Das wichtigste Ergebnis fasst Gemeindepräsident Manfred Iten so zusammen: «Wir bejahen ohne Wenn und Aber die Zone für öffentliche Bauten, in welcher das Projekt angesiedelt ist.» Es sei völlig legitim, dass die Stiftung an diesem Standort ihren Erweiterungsbau plane und später möglicherweise auch realisiere. Am vorgesehenen Standort sei für eine Ergänzung oder Erweiterung des «Schärme» nicht einmal mehr eine Umzonung notwendig.

Kein Urteil zum Projekt

Nicht äussern hingegen will sich Iten zu den Vorwürfen der Anrainer von Birkenstrasse und Lärchenweg. Diese monieren, dass das Projekt «Schmetterling» zu gigantisch sei und absolut nicht in die bestehende Siedlung passe. «Ich kann zwar verstehen, wenn Anwohner opponieren und auf unsere Meinung warten», erklärt Iten. Indessen: Zum Projekt selber habe der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung weder befürwortend noch ablehnend Stellung bezogen. Zurzeit befindet sich das Planungsprojekt im Mitwirkungsverfahren. «In dieser Phase dürfen wir ein Bauprojekt nicht beurteilen», so Iten.

Mit dem Erweiterungsprojekt möchte die Stiftung Betagtenheim am Schärme 40 zusätzlichen Pflege-, 12 Demenzplätze und in einer zweiten Etappe 41 Pflegewohnungen realisieren.