SARNEN: Gespanntes Seil reisst – 40-Jähriger ist tot

Der Mann, der sich vor einem Monat nach einem Seilunfall schwer verletzt hatte, ist am Mittwoch verstorben. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

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Ein Mann – hier in einem Seilpark – seilt sich an einer Tyrolienne ab. (Symbolbild Edi Wismer/Neue LZ)

Ein Mann – hier in einem Seilpark – seilt sich an einer Tyrolienne ab. (Symbolbild Edi Wismer/Neue LZ)

Der 40-jährige Claudio C. hatte am 26. Juli beim Biotop im Etschi in Alpnach ein statisches Seil, eine sogenannte Tyrolienne, schräg über den Grillplatz gespannt und stürzte wegen eines Seilrisses vier bis fünf Meter kopfvoran auf den Boden. Die Polizei leitete daraufhin von Amtes wegen Ermittlungen ein, um abzuklären, warum es zum Seilriss gekommen war – wegen Selbstverschuldens oder allfälliger Materialfehler. «Liegt ein Fremdverschulden vor, erwägen wir, ein Strafverfahren zu eröffnen», sagt Untersuchungsrichter Jürg Boller. «Ein allfälliger Materialfehler wäre in einem zivilrechtlichen Verfahren gemäss Produktehaftpflicht zu ahnden.»

Zudem fordert das Verhöramt nach dem Tod des Mannes vom behandelnden Arzt den Arztbericht an. Dieser soll aufzeigen, welche Verletzungen Claudio C. erlitten hat und ob ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Unfall vor vier Wochen und dem Todeseintritt am Mittwoch vorliegt.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.