Sarnen hat nun einen My-Post-24-Automaten

Bei der Post können die Kunden nun während 24 Stunden Pakete abholen und aufgeben.

Martin Uebelhart
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Der neue Paketautomat steht bei der Sarner Postfiliale. (Bild: PD)

Der neue Paketautomat steht bei der Sarner Postfiliale. (Bild: PD)

Seit dem 11. Juli steht der erste My-Post-24-Automat im Kanton Obwalden bei der Filiale Sarnen im Lindenhof. Die Leute würden immer mobiler – beruflich und in der Freizeit, schreibt die Post in einer Medienmitteilung. Die Post reagiere auf diese Entwicklung, indem sie das Netz an Zugangspunkten weiterentwickele und ihre Dienstleistungen an immer mehr Standorten und immer öfter rund um die Uhr zugänglich mache. Etwa mit My-Post-24-Automaten.

Kunden können dort ihre Pakete und eingeschriebenen Briefe rund um die Uhr aufgeben und abholen. Wer sich bei der Post online registriert, kann den Automaten auch als Schliessfach nutzen. Der neu eröffnete Paketautomat in Sarnen zählt 53 Fächer in vier Grössen. Im Internet können sich die Postkunden über die Paketautomaten und deren Nutzung informieren.

Die Einwohner von Sarnen, Wilen und Ramersberg können ihre Pakete, die der Pöstler nicht zustellen konnte, auch am Automaten abholen. Damit müsse man für das Abholen von Paketen nicht auf die Öffnungszeiten von Filialen achten, schreibt die Post in der Mitteilung weiter. Unabhängig vom Wohnort können sich Postkunden Pakete ausserdem direkt an den 24- Stunden-Automaten schicken lassen.

Auch Stans soll wieder einen Automaten erhalten

Die Post betreibt seit Ende 2013 My-Post-24-Automaten. Mittlerweile gibt es bereits rund 130 solcher Paketautomaten in der ganzen Schweiz. Bis 2020 möchte die Post laut der Mitteilung schweizweit ein Netz von 200 Automaten errichten. Im Rahmen dieses Ausbaus wird die Post auch in Stans wieder einen Paketautomaten aufstellen.

Wann und wo genau, weiss das Unternehmen bis dato noch nicht. Von Juni 2016 bis im August 2018 stand ein solcher Automat beim Migrolino bei der Autobahnausfahrt Stans Nord. Neben einer zu geringen Auslastung war auch ein Strategiewechsel in Sachen Paketautomat für den Abbau verantwortlich. «Die Automaten werden in unmittelbarer Nähe zu grossen Filialen platziert oder dorthin verschoben», hatte Postsprecher Markus Flückiger seinerzeit gegenüber unserer Zeitung erklärt. Diese Strategie gelte nach wie vor, wie Flückiger bestätigt.

Mehr Informationen unter www.post.ch/mypost24.

Im Dorfzentrum geht am Abend lange nichts mehr. (Bild Markus von Rotz)
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In beide Richtungen in Stans geht nichts mehr. (Bild Chrigel Markoff)
In der Schmiedgass in Stans gibts kein Durchkommen. (Bild: Richard Pickis)
Das Einbahnsystem von Stans kollabiert am ersten Abend, nichts geht mehr auf den diversen Strassen. (Bild Markus von Rotz)
Stau auch auf der Buochserstrasse. (Bild Markus von Rotz)
Langer Stau auf der Stansstaderstrasse am ersten Tag des Einbahn-Versuchs-Betriebs in Stans. Die Aufnahme entstand während des Feierabendeverkehrs um etwa 17.15 Uhr. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Bis zum Allweg in Ennetmoos staute sich der Verkehr am ersten Tag des Einbahn-Versuchs-Betriebes auf der Ennetmooserstrasse in Stans zurück. Die Aufnahme entstand während des Feierabendverkehrs um etwa 17 Uhr vor dem Karli-Kreisel in Stans. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Auch von Ennetmoos her braucht es Geduld. . (Bild Markus von Rotz)
Robert-Durrer-Strasse am Abend bei der Post.(Bild Markus von Rotz)
Die geschlossene Ampel beim Karli-Kreisel trägt auch zu Stau bei. .(Bild Markus von Rotz)
Dieses Postauto hat rückwärts gewendet und fährt nun wieder Richtung Buochs davon, ohne den Bahnhof anzufahren.. (Bild Markus von Rotz)
Das «Steinböckli »hat eine eigene Lösung fürs Problem. (Bild Markus von Rotz)
Nicht alle Strassen sind verstopft: Die vom Dorfplatz zum Tellenegg ist menschenleer.. (Bild Markus von Rotz)
Wegen vieler Autos kaum Arbeit für den Verkehrslenker: Die Autos blockieren sich gegenseitig.  (Bild Markus von Rotz)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel (Bild, 7.28 Uhr). (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel (Bild, 7.27 Uhr). (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel (Bild, 7.15 Uhr). (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof (Bild, aufgenommen 7.09 Uhr) und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel (Bild, aufgenommen 7.18 Uhr). (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof (Bild, aufgenommen 7.09 Uhr) und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof (Bild, aufgenommen 7.08 Uhr) und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)
Am Donnerstag, 8. August 2019, startete in Stans ein einjähriger Versuchsbetrieb für ein Einbahnverkehr. Autos fahren auf der Robert-Durrer-Strasse in Richtung Bahnhof (Bild, aufgenommen 7.08 Uhr) und auf der Stansstaderstrasse dorfauswärts in Richtung Karli-Kreisel. (Bild: Matthias Piazza, Stans, 8. August 2019)

Im Dorfzentrum geht am Abend lange nichts mehr. (Bild Markus von Rotz)

Chile 2011: Da hilft Kari Feierabend auch kein Spinat; neben dem 4 Meter hohen Rad wird jeder zur Ameise. (Bild: Kari Feierabend)
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Chile 2012. Die produktivste Kupfermine der Welt, Escondida. Die südliche Abbaugrube hat ca 5 km Durchmesser und ist rund 600 m tief. Pro 24 Stunden Schicht werden hier eine Million Tonnen Gestein bewegt. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012. Aus dem Dipatch-Raum der Mina Escondida wird der gesamte Material- und Fahrzeugverkehr gesteuert. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2013. Die weltgrösste noch im Einsatz stehende Dragline in der Black Thunder Mine in Wyoming. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011. Zirka 400 Pick-Up's sind auf dem Abbaugelände der Mina Radomiro Tomic unterwegs. Gerne lassen sie den gewaltigen, mit 400 Tonnen Gestein beladenen Mining Trucks mit ihren 4 m hohen Rädern den Vortritt, respektvoller Abstand ist oberste Pflicht. Die Dumperfahrer sehen im Staub oft nur den 4 Meter hohen Wimpel an den Kleinfahrzeugen, somit ist er die Lebensversicherung. Wer vergisst seinen Wimpel zu montieren ist mit einer fristlosen Kündigung konfrontiert. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011. Ohne Sprengen geht nichts: Tagebaubohrgerät von Atlas Copco im Einsatz. Bohrraster 9 Meter, Bohrlochtiefe 15m, Durchmesser 33cm. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: Einer der 40 Grossdumper in der Mina Esperanza. 600 Tonnen Gesamtgewicht mit rund 65km/h auf dem Weg zur Aufschüttung des erzlosen Gesteins. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: Mit vier Ladespielen ist dieser Cat 797 der älteren Generation in der Mina Esperanza voll beladen. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Eine Mine schläft nie. Geschäftig drehen die Trucks pausenlos ihre Runden, hier vor der spektakulären Kulisse eines Sonnenuntergangs, am trockensten Ort der Welt, der berühmten Atacama Wüste. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: Bis zur Kippstelle kann die Fahrt in den grössten Minen über eine Stunde dauern. (Bild: Kari Feieraabend)
Chile 2012: 800to Kupferhaltiges Gestein stürzen fast gleichzeitig in einen der gewaltigen Vorbrecher der Mina Radomiro Tomic. (Bild: Kari Feierabend)
Schweden 2014: In der Aitik Kupfermine läuft kurz nach dem Nachmittags-Schichtwechsel die Förderung wieder auf Hochtouren. Die riesigen Trucks befinden sich praktisch vollständig in schwedischer Frauenhand. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: Überall praktiziert, auch in der Mina Escondida: Double-Side-Loading; keine Sekunde Wartezeit für den 1500to schweren Bagger. Die Leistung des Baggers wird rein von dessen Fahrer vorgegeben, weshalb die geschickten und talentierten Könner zu den Top-Verdienern in der Branche zählen. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: Shop werden die gewaltigen Wartungshallen genannt. Wie in jeder Mine werden auch in der Escondida sämtliche Arbeiten ausgeführt, vom Wechsel eines Scheibenwischerblatts bis zur Totalrevision. Akribisch geplant, Stillstandzeiten werden in Minuten erfasst. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: Beeindruckende Schwertransporte prägen das Strassenbild der Minenregion um Calama in der Atacama Wüste. Es wird möglichst am Stück transportiert, weder Gesetze noch Hindernisse sind im Weg. Sie brauchen die ganze Strasse, Autos weichen in die Wüste aus. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011: Ein Motiv für die Ewigkeit, ein ausrangierter 180to Caterpillar Radlader am Strassenrand von La Negra wird wohl auch kommenden Generationen noch für ihr Hobby zur Verfügung stehen. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2013. Blankpoliert vom Verlad Hunderttausender Tonnen bester Kohle. Schwarzes Gold, beeindruckendes Kohleflöz in der Buckskin Mine nördlich von Gillette, Wyoming. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2013: Da Kohle sehr leicht ist haben die Coal-Trucks riesige Mulden, fast doppelt so gross wie für Abraum. Dieser Caterpillar 795 in der Black Thunder Mine, Wyoming, nimmt pro Fuhre knapp 300m3 Kohle mit. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2013: Unerschöpflich die Ressourcen in einem der weltgrössten Kohleabbaugebiete, dem Powder River Basin in Wyoming. Gewaltige Draglines legen die Kohle frei, mit dem umgelagerten Abraum wird paralell zum Abbau sofort wieder rekultiviert. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2015: Kein Alter kennen die Elektro-Shovels im Kohleabbau. Diese alte Dame in der Eagle Butte Mine in Wyoming dürfte in den 70er Jahren erbaut worden sein und daher mehrere Hunderttausend Betriebsstunden auf dem Zähler haben. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011: Allgegenwärtig die Sicherheitsschilder in der gewaltigen Mina Radomiro Tomic. Die Fahrer werden an jeder Ecke an die wichtigsten Dinge ihrer monatelangen Einschulung erinnert. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011: Ein 800to schwerer Hochlöffelbagger beim Beladen eines Muldenkippers. Die dieselbetriebenen Giganten sind viel flexibler einsetzbar als ihre elektrisch betriebenen Brüder, und haben auch wesentlich höhere Ausbrechkräfte. Für jeden Einsatz die richtige Maschine am richtigen Ort. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011: Bei Finning in La Negra steht ein Caterpillar 797F zur Auslieferung bereit. Der C306 hat bis heute wohl gegen 60'000 Arbeitsstunden geleistet, etwa 48 Pneus verschlissen und über 12 Millionen Liter Diesel verbraucht. Jedoch auch Millionen von Tonnen Gestein transportiert mit lediglich ein paar Rappen Kosten pro Tonne. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2013: Die Cripple Creek Gold-Mine in Colorado ist zu klein für Elektro-Shovels. Hier wird mit 550to Hydraulikbaggern Goldhaltiges Gestein verladen. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011: Der Liebherr T282 wartet in der weltgrössten Kupfer-Mine, der Chuquicamata, auf die vierte und letzte Schaufel, um dann in einer rund einstündigen Fahrt seine 400to Erz aus über 900 Meter Tiefe zum Vorbrecher zu befördern. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2011: In der trockensten Wüste der Welt gab es seit Jahren keine nennenswerten Niederschläge, weshalb die Staubentwicklung in den Minen enorm ist. (Bild: Kari Feierabend)
Chile 2012: «Eines meiner absolut besten Bilder», sagt Kari Feierabend. «Es spricht für sich.» (Bild: Kari Feierabend)
USA 2015: Ein besonders Privileg für Kari Feierabend: Besuch auf einem 1600 Tonnen schweren Elektroseilbagger P&H4100 in der Eagle Butte Mine in Wyoming. (Bild Kari Feierabend)
USA 2015: Tolles, seltenes Fotomotiv, jedoch von schlechter Einsatzplanung zeugend: Kolonnenweise Trucks die in der Eagle Butte Mine auf ihre Beladung warten. (Bild: Kari Feierabend)
USA 2015: Bald wohlverdienter Feierabend: Zum abendlichen Schichtwechsel bringt der Bus den Baggerführer für die Nachtschicht und nimmt jenen der Tagschicht mit, fliegender Wechsel, wir konnten kaum einen Stillstand des Baggers feststellen. In der Eagle Butte Mine, Wyoming, beginnt die lange Nacht. (Bild: Kari Feierabend)

Chile 2011: Da hilft Kari Feierabend auch kein Spinat; neben dem 4 Meter hohen Rad wird jeder zur Ameise. (Bild: Kari Feierabend)