SARNEN: Hochwasser: Gasser kontert Kritik an Stollen

Die IG Hochwasserschutz Sarnen gibt nicht auf: Das Stollenprojekt weise «keine erheblichen Mängel» auf, kontert sie die Aussagen von Baudirektor Hans Matter.

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Thomas Gasser, Chef der Gasser Felstechnik AG. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Thomas Gasser, Chef der Gasser Felstechnik AG. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

«Das stimmt einfach nicht», sagte Thomas Gasser, Chef der Gasser Felstechnik AG, an der Medienkonferenz der IG Hochwasserschutz Sarnen vom Donnerstag. Er reagierte damit auf die Aussage des Kantons, der das von der Gasser Felstechnik AG ausgearbeitete Stollenprojekt als ein «Projekt mit erheblichen Mängeln» bezeichnet hatte. Der Regierungsrat hatte diese Kritik im Rahmen seiner abschlägigen Antwort auf die Motion Berlinger geäussert.

Seine Firma habe sich durch die Äusserungen von Baudirektor Hans Matter «gekränkt und in der fachlichen Ehre verletzt» gefühlt, so Gasser. Deshalb habe man bereits Anfang Woche in einem ganzseitigen Inserat in dieser Zeitung zu den Aussagen der Regierung Stellung genommen. Zudem sei man nach den von der Regierung beanstandeten Mängeln nochmals über die Bücher gegangen: «Das Stollenprojekt ?verhebt? – da bin ich sicher», so Gasser. Auch Peter Zwicky, Präsident der IG Hochwasserschutz Sarnen, zeigte sich enttäuscht über die «einseitig negative Beurteilung».

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.