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SARNEN: Insieme Unterwalden glückt der Start

Nach der Fusion der beiden Kantonalvereine im Mai 2017 hat am Freitagabend die erste ordentliche Generalversammlung von Insieme Unterwalden stattgefunden.
Präsident Walter Brand (Mitte) führte durch die Versammlung. (Bild: Lea Kathriner (Sarnen, 4. Mai 2018))

Präsident Walter Brand (Mitte) führte durch die Versammlung. (Bild: Lea Kathriner (Sarnen, 4. Mai 2018))

An die 80 Mitglieder, Gönner, Freunde und Interessierte nahmen am vergangenen Freitagabend an der GV der Insieme Unterwalden im Metzgernsaal in Sarnen teil. Präsident Walter Brand liess im Jahresrückblick 2017 erahnen, wie engagiert sich der Verein für Personen mit Beeinträchtigung einsetzt: Vom Jass- und Spielnachmittag zu den Winter- und Sommerlagern hin zu saisonalen Festlichkeiten wie Sommerfest, Adventsfeier und Fasnachtsball sei für jeden etwas dabei. Auch der traditionelle Mütter-/Väterausflug fehlte nicht und führte 2017 ins Studio von Radio Central. Als besonderen Höhepunkt bezeichnete Walter Brand die Vernissage der Mandalabilder «Mehr Ranft».

An der ersten ordentlichen GV stellten sich alle zu wählenden Kandidaten zur Wiederwahl: So wurden Annemarie Murer, Iris Flüeler, Susan Riebli und Remo Waldispühl als Vorstandsmitglieder sowie Georg Wyss als Rechnungsrevisor im Amt bestätigt.

Angebot dank Fusion erweitert

Dem Vereinsnamen getreu («insieme», zu Deutsch «zusammen»), erklärte Präsident Brand, dass man gut als neuer gemeinsamer Unterwaldner Verein unterwegs sei. Vor einem Jahr hatten die beiden Kantonalvereine Nidwalden und Obwalden fusioniert. Man habe schon zuvor in bestimmten Bereichen zusammengearbeitet und beispielsweise Vorträge gemeinsam organisiert, erläuterte Brand, welcher bereits bei Insieme Nidwalden das Präsidialamt innehatte.

Der Zusammenschluss sei ein Plus, denn das Angebot habe sich für die Obwaldner und Nidwaldner Mitglieder erweitert. So können Interessierte aus Obwalden nun in Nidwalden an Lagern, dem Chor oder etwa Theaterprojekten teilnehmen. Die Nidwaldner wiederum profitieren von den FCL-Besuchen und dem «Lotto im Sääli», zwei traditionelle Anlässe, welche zuvor nur beim VBO (Verein Behinderte Obwalden) im Jahresprogramm standen.

«Auch die Geschäftsstellen, zu je 50 Prozent in Obwalden und Nidwalden, werden durch die Fusion entlastet», erklärte der Präsident weiter. «Anlässe wie das Sommerfest oder die Adventsfeier werden wir alternierend in beiden Kantonsteilen durchführen.» Einen weiteren Vorteil in der Fusion sieht Annemarie Murer, selbst seit 14 Jahren im Vorstand, in der Verjüngung dieses Gremiums.

«Veränderung braucht etwas Zeit»

Auch wenn laut der Organisation noch Feinjustierungen in der Zusammenarbeit anstehen und sich einige Mitglieder an die leicht längeren Anfahrtswege von bestimmten Freizeitangeboten gewöhnen müssen, sind sich die Vorstandsmitglieder einig, dass sich der Zusammenschluss gelohnt hat. Annemarie Murer betonte an der Versammlung: «Wir haben ein gutes Gefühl, eine Veränderung braucht halt auch etwas Zeit und muss wachsen.» Roman Achermann, seit drei Jahren im Vorstand, ergänzte: «Wir haben einen guten Zusammenhalt.» Und Vizepräsident Daniel Kiefer, zuvor Präsident beim VBO, brachte es folgendermassen auf den Punkt: «Wir können nun Synergien nutzen.»

Lea Kathriner

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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